Möbelhersteller Hülsta insolvent
Möbelhersteller Hülsta insolvent
Datum: 27.10.2022 - 09:04 Uhr
Nahezu jeden Tag meldet in der Zwischenzeit ein deutsches Traditionsunternehmen Insolvenz an, geht in den Konkurs oder stellt schlicht und ergreifend den Geschäftsbetrieb ein. Die Begründungen sind in der Regel gleichlautend, auch wenn sie hin und wieder mit ein paar unterschiedlichen Farbtupfern ergänzt werden. Die Kernaussage ist auf einen einfachen Nenner herunterzubrechen: die desaströse Politik der Berliner Ampel ist dafür verantwortlich.
Die völlig falsche Ausrichtung bezüglich der Sanktionen gegen Russland sorgt sowohl für Verknappung der Energie wie auch ihrer Verteuerung. Das führt dazu, dass die Rohstoffpreise sowie die Transportkosten ebenfalls in die Höhe gehen. Viele Unternehmen bringt das in eine finanzielle Schieflage, die dauerhaft nicht mehr kompensierbar ist. Am Ende steht dann die Insolvenz, der Konkurs oder die Pleite.
Gemäß der »Großen Habeckschen Wirtschaftsweisheit« ist das ncht automatisch das Ende. Das stimmt. Die Arbeitsplätze sind dann halt nur woanders: in Rumänien, Polen, Griechenland oder wo auch immer. In Deutschland aber sind sie nicht mehr.
Die (H)Ampelmänner scheinen die täglichen Insolvenzmeldungen nicht zu besorgen. Sie gehen nicht einmal ansatzweise auf derlei Nachrichten ein. Scholz haut infantil einen »Doppel-Wumms« raus, der den kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht wirklich hilft. Habeck stottert und stammelt bei derlei Fragen hilflos vor sich hin und Lindner bewegt sich derzeit ohnehin fernab der Realität.
Bei dem Totalversagen jener drei Figuren ist nur eins sicher: die nächste Insolvenz kommt bestimmt.
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