Modell Medienordnung 4.0 von Pro7_Sat1 entwickelt - Ziel_ Anteile an GEZ
Modell Medienordnung 4.0 von Pro7_Sat1 entwickelt - Ziel_ Anteile an GEZ
Datum: 17.07.2017 - 09:25 Uhr
Es klingt wie ein schlechter Witz, ist aber durchaus ernst gemeint: die Mediengruppe Pro7/Sat1 hat ein Modell entwickelt, wie sie auch an dem von den Bürgern per Zwang eingetriebenem sogenannten »Rundfunkbeitrag«, besser bekannt als GEZ, partizipieren kann. Unter dem hochtrabenden Namen »Medienordnung 4.0« versteckt sich nichts anderes als der Versuch dieser Gruppe, ihrerseits dem Bürger in die Tasche zu greifen und einen nicht unerheblichen Anteil der pro Jahr rund acht Milliarden Euro, den derzeit ARD und ZDF unter sich aufteilen, für sich einzustreichen.
Die GEZ ist Zwang; der Bürger hat, ob er will oder nicht, diesen Beitrag zu entrichten. Verweigert er sich dieser Zwangsabgabe, dann schlagen die GEZ-Häscher erbarmungslos zu. Sie scheuen sich nicht, alleinerziehende Mütter einzukerkern oder säumige Zahler direkt am Arbeitsplatz zu verhaften. Mörder, Totschläger oder Vergewaltiger hingegen bleiben in diesem Land bis zu ihrer Gerichtsverhandlung immer öfter auf freiem Fuß oder kommen, sofern ein bestimmter »Hintergrund« vorliegt, mit Bewährungsstrafen davon.
Aber GEZ-Schuldner werden erbarmungslos verfolgt und eingeknastet. Damit soll und muss Schluss sein. Die Zivile Koalition hat mit ihrer Vorsitzenden Beatrix von Storch schon vor einiger Zeit auf dem Portal »abgeordneten-check.de« eine Petition initiiert, die sich für die Abschaffung der GEZ ausspricht. Bisher wurden über 470.000(!) Einzelpetitionen unterzeichnet. Das nächste Ziel ist es, die 500.000er-Marke zu knacken. Beteiligen auch Sie sich. Zeichnen Sie die Petition zur Abschaffung der GEZ online hier:
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