Mittelmeerroute stark frequentiert wie nie zuvor

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Mittelmeerroute stark frequentiert wie nie zuvor
Datum: 21.03.2017 - 07:37 Uhr

Im Vorjahr verzeichnete Italien bisher die höchste Zahl der über die Mittelmeerroute ins Land gelangten Migranten. Doch bereits im ersten Quartal dieses Jahres zeichnet sich ab, dass dieses Jahr diese Zahlen deutlich übertroffen werden. Die Migration aus den Sahara-Anrainern nach Europa wird 2017 höher sein als jemals zuvor.

Die EU-Südgrenze ist ein offenes Tor für den Einfall der Migranten aus Afrika. Während auf der westlichen Mittelmeerroute quasi keine Migration mehr stattfindet (hier ist es für die Migranten einfacher, den Grenzzaun zu den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu stürmen), »erfreut« sich die zentrale Mittelmeerroute von Libyen aus Richtung der italienischen Inseln Lampedusa und Sizilien oder direkt zum italienischen Festland einer größeren Beliebtheit als jemals zuvor.

Die Wirtschaftsmigranten nehmen dabei lange Wege aus den Quellenländern, hohe Strapazen, enorme Zahlungen an die Schlepperbanden und mitunter ein tödliches Risiko bei der finalen Passage über das Meer in Kauf, um in die EU zu gelangen. Diese Personen als »Flüchtlinge« zu bezeichnen, verbietet sich bei einem genaueren Blick auf die Zusammensetzung. Die erdrückende Mehrheit dieser Migranten sind junge, kräftige, wehrfähige und mit Testosteron vollgepumpte Männer. DAS sind keine »Flüchtlinge«; das sind Wirtschaftsmigranten. 

Und so lange die EU und ihre Administration sich als Reisebüro betätigen und aktive Migrationshilfe leisten, indem sie aufgegriffene und aus »Seenot« gerettete Migranten direkt in italienische Häfen befördern, werden sich die Zahlen auf der Mittelmeerroute auch nicht nach unten verändern. Ganz im Gegenteil!

Sven von Storch

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