Miserable Noten für den Berliner Senat

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Miserable Noten für den Berliner Senat
Datum: 28.11.2017 - 09:24 Uhr

Das Zeugnis, das die Berliner Bürger ihrem Senat nach einem Jahr politischer Unfähig- und Untätigkeit ausstellen, kommt einer schallenden Ohrfeige gleich. In einer Umfrage des »Tagesspiegel« gaben 26,1 Prozent der Befragten an, sie seien »unzufrieden« mit der Arbeit des Senats. Darüber hinaus aber gaben 45,4(!) Prozent der Befragten an, sie seien sogar »sehr unzufrieden« mit dem Senat. Das ist der schlechteste Wert, den die Bürger jemals einem Senat zugeordnet haben. Zum Vergleich: vor sechs Monaten waren »nur« 36 Prozent der Befragten sehr unzufrieden.

Mit der Zunahme der Unzufriedenheit nimmt die Zufriedenheit in gleichem Maße dramatisch ab. Vor allem der Rückgang der sehr zufriedenen Bürger auf einen Wert von nur noch 3,2 Prozent ist ein weiteres Indiz dafür, dass Müller, Pop, Lederer und Konsorten auf ganzer Linie nahezu vollkommen versagt haben. 

Insbesondere ältere Menschen stellen Rot-Rot-Grün überproportional ein sehr schlechtes Zeugnis aus. Sie sind zu 52,5 Prozent mit dem Senat sehr unzufrieden. Doch auch bei den Jungwählern nimmt die Zustimmung deutlich ab. Lediglich 28,2 Prozent der Altersgruppe 18 bis 25 sind entweder zufrieden oder sehr zufrieden. 

Dementsprechend pessimistisch wird auch die Zukunft dieser Regierung gesehen. Knapp 19 Prozent der Befragten äußern Zweifel daran, dass dieser Senat bis 2021 durchhält. Fast 20 Prozent sind sich sogar sicher, dass Rot-Rot-Grün vor Ablauf dieser Legislatur scheitern wird.

Sven von Storch

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