Minen für die Ukraine_ Bidens Abschiedsgeschenk
Minen für die Ukraine_ Bidens Abschiedsgeschenk
Datum: 27.11.2024 - 12:19 Uhr
Die nicht enden wollenden Wellen russischer Soldaten, unter denen die ukrainischen Linien immer öfter nachgeben, erfordern aus Sicht der Biden-Administration drastische Maßnahmen. Also liefert man der Ukraine Landminen – verpackt in Artilleriemunition, um sie aus der Luft zu verteilen. Geliefert werden US-Minen mit Streumunition vom Typ M692 und M731, Selenskij und seine Generäle versprechen sich viel von der neuen US-»Wunderwaffe«.
Der Einsatz von Landminen ist seitens des Völkerrechts verboten, zumindest aber verpönt. Spätestens seit dem Korea-Krieg, wo ganze Landstriche mit Minen übersät wurden, sind Landminen weitestgehende geächtet, weil völlig unklar ist, wer ihnen zu Opfer fällt. In Korea waren dies nämlich nicht Soldaten der Gegenseite, sondern hauptsächlich die einheimische Zivilbevölkerung, vor allem Frauen und Kinder. Es ist aber nicht nur die US-Armee, die mit Landminen Schindluder treib. Die Sowjetarmee hat während ihrer Besatzungszeit in Afghanistan nicht minder »großzügig« Landminen zum Einsatz gebracht. Auch dort wurden primär Mitglieder der Zivilbevölkerung Opfer dieser hinterlistigen Waffen: Landminen haben kein Verfallsdatum. Sie können Jahre, mitunter Jahrzehnte, irgendwo im Erdreich liegen und in Vergessenheit geraten. Kommt dann die nächste Generation Landwirt, die möglicherweise den Krieg nur aus Erzählungen kennt, und gerät mit seinem Pflug an die Mine, dann war es das.
Als Kriegsopfer zählt dieser Bauer dann nicht, obwohl er es im Grunde genommen ist.
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