Milliarden sollen in den EU-Haushalt gepumpt werden
Milliarden sollen in den EU-Haushalt gepumpt werden
Datum: 06.04.2020 - 10:32 Uhr
Für den einen oder anderen Altparteinpolitiker scheint die Ausbreitung des Corona-Virus eine willkommene Gelegenheit, um Thesen unter das Volk zu streuen oder Forderungen zu stellen, die er oder sie sich im Fall des »relativ normalen politischen Betriebs« ganz sicher nicht in den Mund zu nehmen gewagt hätten. Das gilt für die von links-grün ins Spiel gebrachten Corona-Bonds genau wie jetzt der durch von der Leyen benannte »Marshallplan für Europa«.
Es ist unerheblich, welchen Namen man für den weiteren Griff vor allem in den Geldbeutel des deutschen Steuerzahlers nennen will, Fakt ist nun einmal, dass Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller mit ihren Steuergeldern einmal mehr als Melkkuh für die gesamte EU herhalten sollen. Deise Versuche gab es in der Vergangenheit schon öfter, scheiterten bisher aber stets daran, dass es keine ausreichende Grundlage gab, um den Menschen hierzulande eine solche Entscheidung irgendwie schmackhaft zu machen.
Jetzt versuchen sich all die bisher gescheiterten Zauberlehrlinge, die Ausbreitung des Corona-Virus vorzuschieben, um Einheit zu propagieren, an die Hilfsbereitschaft zu appellieren und vor dem Auseinanderbrechen der EU zu warnen.
Seit Jahren hadern einige EU-Südländer mit der Einhaltung der finanziellen Richtlinien der EU. Um jenen Staaten künstlich zu helfen, hat Draghi seine fatale Geldvernichtungspolitik ins Leben gerufen. Geholfen hat es jenen Ländern nicht, der einzige Effekt ist, dass den deutschen Kleinsparern ihr Guthaben für die Altersversorgung durch die Negativzinsen weggefressen wird. Die sich vorher in finanzieller Schräglage befindlichen Länder befinden sich immer noch in der gleichen angespannten Situation. Also sollen jetzt Euro-Bonds, Corona-Bonds oder ein Marhallplan helfen.
Wie auch immer man das Kind nennen wird: der deutsche Steuerzahler wird die große Mehrheit der finanziellen Last zu stemmen haben.
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