Migrantenunruhen in Rinkeby (Stockholm)

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Migrantenunruhen in Rinkeby (Stockholm)
Datum: 21.02.2017 - 08:39 Uhr

Die schwedische Zeitung »Aftonbladet« hatte vor wenigen Tagen noch lauthals verkündet, dass sich Trump geirrt habe und es keine Probleme mit den im Land befindlichen Migranten gibt. Alleine diese Aussage versucht den Fakt zu negieren, dass die Vergewaltigungsrate in Schweden seit der Masseneinwanderung von in erster Linie Männern aus Nord- und Zentralafrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten um fast 1.500 Prozent gestiegen ist. Die Kriminalfälle insgesamt sind im Land auf einem traurigen Rekordkurs. Doch aktuell muss »Aftonbladet« kleinlaut gestehen, dass die Probleme mit den Migranten deutlich gravierender sind, als sie Trump beschrieben hat.

In Rinkeby, einem überwiegend von Migranten bewohnten Stadtteil im Stockholmer Nordwesten, kam es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen jugendlichen Migranten und der Polizei. In einer kurzen Videosequenz zu Beginn des Berichtes geht »Aftonbladet« auf die Krawalle in Rinkeby ein und fügt in seinen Ausführungen an, dass die Polizisten gezwungen waren, Warnschüsse gegen die randalierenden Jugendlichen abzugeben.

Anstoß für den Aufstand war, dass die Polizei einen Gewalttäter an der Tunnelbahnstation (vergleich mit U-Bahn respektive S-Bahn) in Rinkeby festnehmen wollte. Die Situation eskalierte relativ schnell und eine größere Menschenmenge ging mit Steinwürfen gegen die zwei eingesetzten Polizisten vor. Die beiden Polizisten suchten so gut es ging Schutz hinter ihrem Fahrzeug und baten per Funk um Unterstützung. Als sich die Lage weiter verschärfte, gab ein Polizist mehrere Warnschüsse ab, um das Vorrücken der Krawallbrüder zu unterbinden. Da sich die marodierende Menge aber auch durch die Warnschüsse nicht von weiteren Gewalttaten abbringen ließ, schoss einer der Polizisten dann in Richtung der sich bedrohlich nähernden Randalierer. Doch erst der in der Zwischenzeit eingetroffenen Verstärkung gelang es schließlich, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.

Sven von Storch

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