Migranten treiben Durchfallquote bei Fahrschulprüfungen nach oben
Migranten treiben Durchfallquote bei Fahrschulprüfungen nach oben
Datum: 11.05.2018 - 11:57 Uhr
Das Erwerben der Fahrerlaubnis in Deutschland ist schwer, zeitintensiv und teuer. Zumindest für die, die die Fahrschule selbst bezahlen müssen. Bei vielen »Flüchtlingen« jedoch zahlt das JobCenter oder die Arbeitsagentur für den Erwerb der Fahrerlaubnis. Natürlich sei das immer eine »Einzelfallentscheidung«, hatte bereits Jürgen Wursthorn von der BA im vergangenen Sommer vorsorglich erklärt, als die ersten Meldungen über die kostenfreie Fahrerlaubnis für »Flüchtlinge« publik wurden.
Doch weder die üppige Förderung von staatlichen Insitutionen noch die Vorlage einer beispielsweise syrischen, afghanischen oder eritreeischen Fahrerlaubnis kann darüber hinweg täuschen, dass viele der Migranten, »Flüchtlinge«, Asylbewerber oder wie immer man sie bezeichnen will, für die aktive Teilnahme am deutschen Straßenverkehr denkbar ungeeignet sind. Die Durchfallquote von 37 Prozent bei den theoretischen Prüfungen liege zum Großteil daran, dass die Prüflinge aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse die Fragen nicht richtig verstünden, sagt der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf.
Die Quote von über 28 Prozent der Gescheiterten in der praktischen Prüfung hängt damit zusammen, dass die Migranten oft oft mit einer anderen Verkehrskultur aufgewachsen sind. Sie brauchten dann sowohl eine erhöhte Anlauf- wie auch Anpassungszeit an die Gegebenheiten im deutschen Straßenverkehr und mitunter drei bis fünf Prüfungsdurchgänge bis zum erfolgreichen Bestehen. Am gravierendsten ist die Quote des Scheiterns übrigens bei den Fahrerlaubnisprüfung der Kategorie B, also zum Führen eines PKW: hier liegt sie bei beachtenswerten 44(!!) Prozent.
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