Migranten lehnen Merkels Flüchtlingspolitik ab

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Migranten lehnen Merkels Flüchtlingspolitik ab
Datum: 01.12.2016 - 12:49 Uhr

Der VHW Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung hat bei der Heidelberger Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH eine Studie unter dem Titel "Lebenswelten von Migranten" in Auftrag gegeben. Eine Kernaussage dieser Studie dürfte für Merkel und Co. mehr als ernüchternd sein: die Migranten kritisieren die Flüchtlingspolitik dieser Regierung scharf.

Bernd Hallenberg, Stellvertreter des VHW-Vorstands, sagte in einem Gespräch mit der "FAZ", dass viele Migranten nicht mit der Aufnahme der geflüchteten Menschen überein stimmen. "Die Migrantenmilieus", so Hallenberg weiter, "entwickeln sich auseinander". Dies gelte sowohl sozial wie aber vor allem kulturell.

Die Tendenz zur selbst auferlegten Segregation sei zwar bei sozial abgehängten Migranten besonders stark ausgeprägt, greife aber in der Zwischenzeit auch bei Schichten mit höherer Bildung um sich. Man verweigert sich zunehmend der so oft und gerne von der Merkel-Regierung propagandierten Integration. Ein Teilnehmer der Studie wird in der FAZ wie folgt zitiert: „Wir sind nun mal keine Deutschen, wir sind nun mal Türken.“

Die befragten Migranten äußern in der Studie harsche Kritik an der Flüchtlingspolitik. Vor allem mit der Aufnahme so vieler "Flüchtlinge" sei man nicht einverstanden. Deutschland sei liberal und offen. Weil aber so viele und vor allem exorbitant konservative Menschen ins Land kommen, führe dies zu Problemen, heißt es in der Studie. Eine andere Studienteilnehmerin merkt an, es seien "zu viele Ausländer hier" die "hier Sachen machen, die sie nicht machen sollen. Wie zum Beispiel, was da passiert ist in Köln."

Sven von Storch

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