Mias Mörder würgt im Gerichtssaal Justizbeamten

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Mias Mörder würgt im Gerichtssaal Justizbeamten
Datum: 20.08.2018 - 09:41 Uhr

Die traurige Geschichte der 15-jährigen Mia aus Kandel ist weit über Deutschland hinaus bekannt. Das naive, gerade dem Kindheitsalter entwachsene Mädchen verliebte sich in einen angeblich gleichaltrigen »traumatisierten Flüchtling« aus Afghanistan. Mias Eltern nahmen Abdul D. in ihrer Mitte auf und, so der Vater Mias mit eigenen Worten, behandelten ihn wie ihren eigenen Sohn. Doch Abdul D. hatte Wertvorstellungen, die von denen Mias und ihrer Eltern stark abwichen. Der Afghane drangsalierte das Mädchen mit den archaischem Weltbild des Islam, behandelte sie schlecht und prügelte sie. Irgendwann war es Mia zu viel und sie trennte sich von dem koranhörigen Abdul. Der aber sah sich in seiner Männlichkeit verletzt und sann auf Rache. Doch trotz mehrfachem Vorsprechens des Vaters bei der Polizei bleiben die Behörden untätig und sorgten so fahrlässig für den Mord an Mia.

Abdul D. nämlich stieg dem Mädchen immer wieder nach, bedrohte sie mehrfach und fiel schließlich mit einem Messer bewaffnet in einer Kandeler Drogerie über sein Opfer her und stach wie ein Berserker wieder und wieder auf Mia ein. Zeugenaussagen sprechen von einem Abschlachten. Nach der Tat ließ sich Abdul D. mit einem fiesen Grinsen im Gesicht widerstandslos festnehmen.

Nun steht er vor Gericht. Ursprünglich hieß der Tatvorwurf erwartungsgemäß »Mord«. Eine gewiefte Gutachterin aber hat in der Zwischenzeit ein vermutlich gut dotiertes Gutachten erstellt, in welchem behauptet wird, der Vorsatz des Mordes würde fehlen, da Abdul D. das Messer erst unmittelbar vor der Tat gekauft habe. Wohlbemerkt: er hat das Messer nicht im Streit mit Mia vor einem Regal mit Küchengeräten dort aus der Auslage gerissen und auf das Mädchen eingestochen; das wäre, vielleicht, eine Affekthandlung. Aber Abdul D. hat das Messer vorher GEKAUFT.

Eine Affekthandlung war das, was der Mörder jetzt vor Gericht begangen hat. Während Mias Mutter vor Gericht als Zeugin aussagte, sprang Abdul D. mit dem Scrhrei »Ich will hier sofort raus!« aus seinem Sessel und versuchte, dem Zugriff der sofort reagierenden Justizbeamten zu entkommen. Weil das aber nicht gelang, begann er, einen der Beamten zu würgen. Ein im Gerichtsgebäude verweilendes SEK-Kommando wurde alarmiert und bereitete dem Spuk ein schnelles Ende. Mias Mörder wurde gefesselt aus dem Gerichtssaal geführt.

Sven von Storch

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