Messerangriff auf Polizisten in Dortmund - Angreifer erschossen

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Messerangriff auf Polizisten in Dortmund - Angreifer erschossen
Datum: 10.08.2022 - 12:08 Uhr

Ein 16-jähriger Senegalese ist am vergangenen Montag mit einem Messer bewaffnet in Dortmund auf einen Polizisten losgegangen. Der Polizist rief den Schwarzafrikaner an und gebot ihm, sein Unterfangen  zu unterlassen. Der 16-Jährige war uneinsichtig, stürmte weiter sein Messer schwingend auf den Polizisten los, sodass dieser mit seiner Schusswaffe den Angriff abwehrte. Der Senegalese wurde in einem Krankenhaus notärztlich behandelt, konnte aber nicht mehr gerettet werden.

Anders als es Mainstreammedien und Altparteienvertreter nicht müde werden zu wiederholen, handelt es sich bei der Messerattacke des Senegalesen nicht um einen Einzelfall. Selbst NRW-Innenminister Reul (CDU) musste einräumen, dass solche Messerangriffe in seinem Bundesland in der Zwischenzeit zum Tagesgeschäft gehören. In den vergangenen 18 Monaten zählte die polizeiliche Kriminalstatistik  NRW über 7.100 »Straftaten mit dem Tatmittel Stichwaffe«, wie die Bild in einem Beitrag schreibt.

Herunter gebrochen ergibt sich so die Zahl von 13(!) Messerangriffen pro Tag. Ein Grund dafür sei laut dem Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Maatz, der »allgemeine Kulturwandel unter den Jugendlichen.« Die, so sagt Maas, fänden es vielfach »cool«, wenn sie ein Messer dabei hätten und seien »sich oft gar nicht bewusst, dasss ein einziger Stich damit tödlich sein kann.«

Lange Jahre haben sich die politisch Verantwortlichen um die statistische Erhebung und der daraus resultierenden Veröffentlichung dieser Messerangriffe gedrückt. Insbesondere deshalb, weil in den meisten dieser Fälle die Täter einem identischen Profil entsprechen: jung, männlich, Migrationshintergrund. So etwas durfte selbstverständlich nicht bekannt werden, weil sonst die Propaganda bezüglich derer, die etwas mitbrachten, was wertvoller als Gold ist und die unsere Kultur doch angeblich bereicherten, komplett in sich zusammengefallen wäre.

Seit vergangenem Jahr gibt es nun diese Statistiken und die Ergebnisse sind schockierend: bundesweit gibt es pro Tag mehr als 50 Messerattacken. So lange aber die politisch Verantwortlichen weiter versuchen, diese Messerangriffe als »Einzelfälle« zu verniedlichen, wird sich nichts an der Situation ändern. Ross und Reiter, damit sind die Hintergründe der Täter gemeint, müssen endlich auch benannt werden.

Sven von Storch

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