Merkels Politik lässt die Rentner verarmen
Merkels Politik lässt die Rentner verarmen
Datum: 26.06.2017 - 08:49 Uhr
Fast zeitgleich berichten mehrere »Qualitätsmedien« aktuell von der zunehmenden Gefahr der Altersarmut. Wenn sich die »Welt« gleich in zwei Artikeln (»Rentensystem nicht ausreichend gerüstet« und »Von Altersarmut bedroht«) und der »Spiegel« sich unabhängig voneinander auf einen Schlag einem Thema widmen, dann scheint da doch wohl etwas dran zu sein.
Das Thema ist ein ganz heißes Eisen; vor allem in der sich langsam aber sicher nähernden Endphase des Bundestagswahlkampf. Denn die Rentner, Pensionäre und sonstige Altersruhegeldempfänger machen eine durchaus beachtliche Gruppe an Wählern aus. Mit denen will es sich im Grunde genommen niemand verscherzen. Schließlich möchten ja die Merkels, Schulzes und Co. lieber auch morgen noch an den fetten Trögen im Bundestag sitzen statt ihr Geld mit redlicher Arbeit verdienen zu müssen.
Da kommen solche Berichte zur zunehmenden Gefährdung durch Altersarmut zur Unzeit. Zumal die beleuchteten Hintergründe sowohl in der von Schröder und seinen SPD-Genossen zu verantwortenden »Agenda 2010« zu finden sind wie auch in der extrem unternehmerfreundlichen Politik von Merkel. Und weil beide gemeinsam die Grotten-Koalition bilden, offiziell auch »Große Koalition« genannt, sind Sätze wie dieser echtes Gift: Jeder fünfte 67-Jährige wird demnach 2036 von Altersarmut bedroht sein.
Und auch ein anderer Satz der in den Zeitungsberichten erwähnten Studie liest sich alles andere als beruhigend: Das Armutsrisiko der Neurentner steigt laut den Autoren von derzeit bundesweit 16,2 Prozent auf 20,2 Prozent.
Diese als Neurentner bezeichnete Personengruppe sind die Menschen, die derzeit noch in Lohn und Brot stehen; die derzeit vom Staat ausgepresst werden und über die Hälfte ihres Einkommens an die diversen Staatssäckel abführen müssen; die 19 Prozent Mehrwertsteuer abdrücken müssen; die gepresst und geschröpft werden, das ihnen Hören und Sehen vergeht - und dann lesen »dürfen«, dass Schäuble wieder etliche Milliarden an Überschüssen eingesackt hat. Doch davon erhalten die Bürger nichts zurück. Stattdessen muss das Geld in die EU gepumpt werden für Kredite nach Griechenland, die nie zurückgezahlt werden. Oder als Investitionen in die Flüchtlingspolitik für Leute, die dem deutschen Arbeitsmarkt nie zur Verfügung stehen werden.
Und als Dank finden sich diese Menschen dann später in der Altersarmut wieder. Da ist doch irgendetwas faul.
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