Merkels Lockdown beschleunigt Privatverschuldung
Merkels Lockdown beschleunigt Privatverschuldung
Datum: 18.06.2021 - 10:31 Uhr
Merkels Lockdown wird sich mit seinen Folgen auf die Privathaushalte erst in den kommenden zwei Jahren richtig durchschlagen. Durch die Merkel-Maßnahmen gehen Inflation, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit im Gleichschritt einher. Das Die Auswirkungen kommen mit einer Verzögerung von etwa zwei Jahren bei den Privathaushalten an. So steht es im aktuellen Überschuldungsreport, herausgegeben vom Institut für Finanzdienstleistungen (iff) in Zusammenarbeit mit Deutschland im Plus, einer Stiftung für private Überschuldungsprävention.
Derzeit sind laut dem Bericht knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland überschuldet, aber jede vierte Überschuldung beruhe auf Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Sally Peters, Geschäftsführerin des iff, sagt, es sei deshalb zu befürchten, dass sich »die Folgen der Corona-Pandemie in den kommenden Jahren in steigenden Überschuldungszahlen und einer steigenden Überschuldungstiefe niederschlagen werden«. Zudem beruhen in der Zwischenzeit über elf Prozent aller Überschuldungen auf Einkommensarmut. Die Menschen hätten zwar eine Arbeit, aber ihre Einkommen seien so niedrig, dass sie hoffnungslos überschuldet seien. Weitere Gründe für eine Überschuldung seien langfristige Krankheiten (knapp über elf Prozent) sowie Ehescheidungen (fast zehn Prozent).
Von einer Überschuldung eines Privathaushaltes spricht man dann, wenn laut Definition ein solcher Haushalt seinen finanziellen Verpflichtungen längerfristig nicht mehr nachkommen kann und sich dies absehbar auch nicht ändert.
Gezielte Maßnahmen zur Entschuldungshilfe gibt es in der Merkel-Regierung nicht. Nicht einmal Unterstützung hinsichtlich eines Termins bei einer Schuldenberatung. Die sind nämlich dünn gesät in diesem Deutschland, dem besten Deutschland aller Zeiten, in dem es den Menschen angeblich so gut geht wie noch nie.
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