Merkel will linken argentinischen Präsidenten wirtschaftlich unterstützen
Merkel will linken argentinischen Präsidenten wirtschaftlich unterstützen
Datum: 04.02.2020 - 13:44 Uhr
Im Oktober 2019 vollzog sich in Argentinien ein politischer Linksruck. Der als wirtschaftsliberal geltende Mauricio Macri wurde von dem linken Politiker Alberto Fernández abgelöst, die von Macri in Gang gesetzten Prozesse zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes konnte Fernández nicht fortsetzen, das Land rutschte in eine veritable Wirtschaftskrise. Die galoppierende Inflation ist die dritthöchste der Welt, 100 argentinische Persos sind derzeit gerade einmal 1,50 Euro wert. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Mindestlohngrenze von etwa 8.000 Pesos, derzeit gerade einmal 120 Euro. Die oberen zehn Prozent in Argentinien hingegen verfügen über ein Drittel des Gesamtvermögens des Landes. Macri wollte diese Kluft schließen, wurde aber abgewählt.
Fernández, der mit großen Worten und der Unterstützung der korrupten Cristina Kirchner angetreten war, konnte bisher keine seiner vollmundigen Ankündigungen umsetzen. Schlimmer noch, kein einziger seiner politischen Ansätze scheint auch nur annähernd zu greifen. Immer mehr Argentinier machen sich auf den Weg und kehren ihrem Heimatland den Rücken.
Jetzt hat Merkel dem linken argentinischen Präsidenten wirtschaftliche Unterstützung zugesagt. Das tat sie zuvor auch schon in Indien. Als Resultat daraus wandert eine Milliarde Euro an vom deutschen Steuerzahler aufgebrachten Geld in Richtung Delhi. Wie viele an vom deutschen Steuerzahler aufgebrachten Millionen Euro Merkel nach Buenos Aires überweisen will, ist bisher nicht bekannt.
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