Merkel-Regierung verbrennt Steuergeld beim Kauf von FFP2-Masken
Merkel-Regierung verbrennt Steuergeld beim Kauf von FFP2-Masken
Datum: 16.12.2020 - 08:44 Uhr
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im vergangenen November angekündigt, die Bürger im Land mit FFP2-Masken versorgen lassen zu wollen. In Apotheken sollten sich die Menschen seit dem gestrigen 15. Dezember bis zu drei solcher Masken kostenfrei abholen können. Aber wie so oft bei Sprüchen der Merkel-Regierung zeigten sich extreme Unterschiede zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Denn nur in einem Bruchteil aller bundesweiten Apotheken stand eine ausreichende Zahl der entsprechenden Masken zur Verfügung.
Darüber hinaus verschwendet die Merkel-Regierung bei der Beschaffung der Masken in hohem Maße Steuergeld. Experten wie Achim Theiler, Geschäftsführer der Franz Mensch GmbH bezeichnen den kalkulierten Kaufpreis kurz, knapp und prägnant: »Sechs Euro sind schon fast Wahnsinn.« Theiler steht an der Spitze eines der größten Hersteller von Produkten zur Schutzausrüstung und Hygiene und hat mit seinem Unternehmen an einer Ausschreibung für die Belieferung Österreichs mit FFP2-Masken teilgenommen. Dort wird mit einem Preis von unter einem Euro pro Stück kalkuliert. Theiler weiter: »Man bekommt bei Abnahme von größeren Mengen immer noch FFP2-Masken – die günstigste liegt unter 70 Cent.«
Für die gesamte Maskenverteilungsaktion, die aktuell begonnen hat und bis April im kommenden Jahr andauern soll, plant die Merkel-Regierung Kosten von etwa 2,5 Milliarden Euro ein. Dazu sagt Großhändler Theiler: »Man hätte das auch in jedem Fall günstiger haben können, wenn der Bund da nicht wieder so kurzfristig, sondern mit etwas mehr Vorlauf herangegangen wäre.« Einfach ausgedrückt: weil Merkel und Co. - wieder einmal - gepennt haben, muss der Steuerzahler finanziell für deren Versagen bluten.
Und dann kommt noch das Versagen hinzu, dass nicht geeignete Masken gekauft werden oder Masken, die falsch deklariert sind und für die vorgesehenen Einsatzgebiete gar nicht deklariert sind wie aktuell die 30.000 Masken für Pflegeheime in NRW. Das ist herausgeworfenes Geld, dass noch obendrauf kommt.
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