Merkel-Regierung gibt im ersten Halbjahr 2019 für Berater fast 180 Millionen Euro aus

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Merkel-Regierung gibt im ersten Halbjahr 2019 für Berater fast 180 Millionen Euro aus
Datum: 23.07.2019 - 10:42 Uhr

Die Merkel-Regierung besteht aus einer Regierungschefin, 14 Ministerien und über 20.000(!) Mitarbeitern. Auf die Reihe aber kriegen diese Leute offensichtlich aus eigenen Stücken gar nichts. Dabei kostet jeder Bundestagsabgeordnete den Steuerzahler knapp eine Million Euro pro Jahr. Doch die geballte (In-)Kompetenz der Abgeordneten aus Union und SPD in der Regierung samt Staatssekretären, wissenschaftlichen Mitarbeitern und was sich da noch so alles auf Kosten des Steuerzahlers tummelt, reicht der Merkel-Regierung nicht aus, um den Staat im Sinne des Volkes zu leiten. 

Stattdessen werden durch die Ministerien hunderte Millionen aus dem Staatssäckel für Beratungsfirmen jeglicher Couleur verprasst - in der Regel ohne zählbaren Erfolg. Im ersten Halbjahr 2019 flossen fast 180 Millionen Euro in die Taschen von KPMG, BCG, McKinsey und Konsorten, weiß die Tagesschau zu berichten. Doch zwei große Fachbereiche haben bisher noch keine Zahlen geliefert: das Bundeskanzleramt, also Merkel selbst, sowie das vom Berater-Skandal erschütterte Verteidigungsministerium aus der Zeit unter Ursula von der Leyens.

Vor allem die in das Amt der EU-Kommissionschefin gehobene von der Leyen steht im Fokus der Kritik. Schließlich floss ein Großteil des dort für Beraterfirmen ausgegebenen Steuergeldes in genau die Firma, in der einer ihrer Söhne tätig ist. "Flinten-Uschi", so wird sie in den sozialen Medien genannt, hat dafür gesorgt, dass ihr Sohn gut dotierte Aufträge an Land ziehen konnte. Ob sie dafür jemals belangt wird, ist eine ganz andere Frage.

 

 

Sven von Storch

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