Merkel-Lockdown kostet die deutsche Wirtschaft fast 20 Milliarden Euro

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Merkel-Lockdown kostet die deutsche Wirtschaft fast 20 Milliarden Euro
Datum: 10.11.2020 - 10:13 Uhr

Merkels Lockdown hat keine positive Auswirkung auf die vom RKI veröffentlichten Zahlen. Unabhängig von den von Merkel verhängten Sperrmaßnahmen, Schließungen und Kontaktverboten bleiben die Infektionszahlen hoch. Wobei nach wie vor anzumerken gilt, dass einer Infektion nicht automatisch eine Erkrankung folgt und eine Erkrankung nicht automatisch einen Todesfall nach sich zieht.

Negative Auswirkungen hingehen zieht der Merkel-Lockdown definitiv nach sich, sowohl im Privatleben wie vor allem aber auch für die Wirtschaft. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat berechnet, dass der Merkel-Lockdown die deutsche Wirtschaft fast 20 Milliarden Euro kosten werde. Vor allem das Hotel- und Gastronomiegewerbe wird mit knapp sechs Milliarden Euro am härtesten betroffen sein. Das ist, so das DIW, ein Verlust von 55 Prozent der üblichen Wirtschaftsleistung in einem Vierteljahr. Dabei hat selbst das Robert-Koch-Institut mehrfach betont, dass es keinerlei wissenschaftliche Belege dafür gebe, dass eine Infektionsgefahr durch Besuche in Gaststätten und Hotels bestünde. Obwohl Merkel sonst so viel auf die Stellungnahmen des RKI gibt, schlägt sie diese Hinweise jedoch in den Wind und hält an ihrer realitätsfremden Haltung fest.

Weitere besonders betroffene Bereiche sind Sport, Kultur und Unterhaltung. Sie müssen ein Minus von 2,1 Milliarden Euro verkraften. Das scheint Grund genug für einige »Künstler« wie dem Barden Grönemeyer oder dem Kommerz-Punker Campino zu sein, um Geld für sogenannte Musiker zu betteln. Das Vermögen von Grönemeyer wird auf 18 Millionen Euro geschätzt, das von Campino sogar auf 25 Millionen.

Auch der Handel wird laut DIW mit schweren Einbußen rechnen müssen, Größenordnung etwa 1,3 Milliarden Euro, die deutsche Industrie in ihrer Gesamtheit sogar mit einem Minus von 5,2 Milliarden Euro. Der Rest entfällt auf Unternehmensdienstleister, Logistikunternehmen und auch Kinobetreiber.

Merkels Lockdown wird auch auf den Arbeitsmarkt ausstrahlen. Die Zahl der Beschäftigten wird nach der Prognose des DIW im laufenden vierten Quartal um knapp 100.000 sinken, die Zahl der Kurzarbeiter werde bis Ende des Jahres um 400.000 auf 3,2 Millionen steigen.

Sven von Storch

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