Merkel-Lockdown führt Deutsche Bahn aufs Abstellgleis
Merkel-Lockdown führt Deutsche Bahn aufs Abstellgleis
Datum: 10.12.2020 - 11:51 Uhr
Der Merkel-Lockdown wirft das ganze Land in nahezu allen Lebensbereichen aus dem Gleichgewicht. Ein dauerhaftes Sorgenkind ist die Deutsche Bahn, die auch vor Corona alles andere als ein Erfolgsgarant gewesen ist. Streckenstilllegungen im großen Stil gehörten ebenso zu den getroffenen ungeeigneten Maßnahmen einer Konsolidierung des Unternehmens wie massiver Stellenabbau oder andere dubiose Fehlentscheidungen. Die Deutsche Bahn war, ist und wird wohl auch in Zukunft defizitär. Über 30 Milliarden Euro Schulden hat das Unternehmen bereits angesammelt.
Vor Corona und dem Merkel-Lockdown zeigte man sich hinsichtlich der ausgegebenen Ziele in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bahn sehr ambitioniert. Bis 2030 wollte man die Zahl der Reisenden im Fernverkehr verdoppeln, der Anteil des Schienengüterverkehrs sollte von 18 auf 25 Prozent gesteigert werden. Diese Zahlen sind jetzt aber Makulatur.
Alleine in diesem Jahr wird die Bahn durch die diversen Merkel-Lockdowns samt der damit verbundenen Zwangsmaßnahmen und den dadruch bedingten Rückgang des Reiseverkehrs fast sechs Milliarden Euro Verlust einfahren. Die Merkel-Regierung wollte schon im vergangenen Mai fünf Milliarden Euro aus dem Steuertopf in die Kassen des Unternehmens umleiten, wurde aber bisher von den EU-Wettbewerbshütern daran gebremst.
Laut Schätzungen aus der Merkel-Regierung selbst wird es nicht bei den zusätzlichen sechs Milliarden Euro neuer Schulden bleiben. Der Merkel-Lockdown wird der Bahn weitere rote Zahlen bringen. Verkehrs- und Finanzministerium haben den Gesamtschaden bereits im Mai grob abgeschätzt. Man geht von elf bis 13,5 Milliarden Euro aus. Sollte die EU das Geld freigeben, wird der Steuerzahler wieder einmal für die Entscheidungen Merkels finanziell büßen müssen.
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