Merkel-Lego sollen Essener Weihnachtsmarkt schützen
Merkel-Lego sollen Essener Weihnachtsmarkt schützen
Datum: 13.09.2017 - 09:50 Uhr
Sie könnten bald zum festen Stadtbild gehören wie der Marktplatz, das Rathaus und die Hauptkirche: Betonpoller, in den sozialen und freien Medien als »Merkel-Lego« bezeichnet. Diese bis zu drei Tonnen schweren Betonklötze sollen Innenstädte, Fußgängerzonen und andere sogenannte weiche Ziele davor schützen, dass islamisch motivierte Attentäter mit Transportern oder LKW in die Menschen rasen, die sich dort aufhalten.
Die islamisch motivierten Terroranschläge der jüngeren Vergangenheit haben unter Beweis gestellt, dass Bomben- und Sprengstoffanschläge deutlich schwerer durchzuführen sind. Das Material ist wesentlich schwerer zu beschaffen, die Kosten sind exorbitant gestiegen und zudem ist die Herstellung der Sprengsätze nicht ganz ungefährlich. Diese Erfahrung musste jüngst eine Terrorzelle in Spanien machen, als ihr das gesamte Material um die Ohren flog.
Wesentlich einfacher ist es, einen Transporter oder einen LKW zu mieten oder zu stehlen und diesen dann mit hoher Geschwindigkeit auf stark frequentierte Plätze zu steuern. Nizza, Berlin, London, Stockholm - diese Städte haben bereits diese traurige Erfahrung machen müssen. Denn da es an den Grenzen keine Personenkontrollen mehr gibt, können potenzielle Attentäter quer durch Europa reisen, um sich miteinander zu verabreden und ihre finsteren Pläne schmieden, die sie dann mit tödlicher Präzision ausüben.
Weil die Merkel-Regierung auch zukünftig nicht vorhat, die deutschen Grenzen effektiv zu sichern, wird die Verantwortung nun also auf die Städte und Gemeinden abgewälzt. Diese müssen die »Merkel-Lego« errichten, um ihre Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Musikkonzerte und sonstige Veranstaltungen zu sichern. Oder genauer gesagt, den Menschen vorzugaukeln, dass diese Veranstaltungen durch die Errichtung der Klötze gesichert sind. Denn Tests haben ergeben, dass ein 10-Tonnen-LKW ohne größere Schwierigkeiten mehrere dieser Betonpoller knacken an und seine Geschwindigkeit nur marginal reduziert wird.
Es könnte ein größeres Maß an Sicherheit gewährt werden. Doch dazu gehören effektive Personenkontrollen an den deutschen Grenzen, die konsequente Abschiebung von Gefährdern und ein Ende der Kuscheljustiz gegenüber islamisch motivierten Straftätern. Aber diesen Ansinnen verweigert sich die Merkel-Regierung nachhaltig. Und das wird sich auch nach der kommenden Bundestagswahl nicht ändern. Merkel will ihren Kurs beibehalten.
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