Mein Vertrauen in die politische Führung ist bei unter Null angekommen

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Mein Vertrauen in die politische Führung ist bei unter Null angekommen
Datum: 10.08.2020 - 09:00 Uhr

Derzeit werfen sich jede Menge abgehalfterte und ausrangierte einstige Sport-, Musik- und sonstige Kulturgrößen ins Zeug, um die von Merkel vorgegebene Linie in der Corona-Politik ungefragt zu beweihräuchern. Dabei gilt: je länger jener C- oder D-Promi weg vom Fenster war oder je weniger wichtig er in der Außenwahrnehmung ist, um so lauter und intensiver ist das Getue. Ganz neu und unbekannt ist in Deutschland ein solches Verhalten nicht. Es gab schon immer »Künstler«, die versucht haben, sich bei den Regierenden lieb Kind zu machen oder sich gleich zu ihren inoffiziellen Sprachorganen aufgeschwungen haben.

Allerdings gab es auch schon immer Künstler, die sich gegen derlei Unrecht gestellt und etwaigen Anfeindungen getrotzt haben. Auch heutzutage gibt es sie, die sich nicht der von Merkel und Konsorten vorgebenen Linie unterwerfen, sondern bewusst ihren bekannten Namen dazu einsetzen, um aufzurütteln.

Thomas Berthold ist einer von ihnen. Der 62-fache deutsche Fußballnationalspieler und Weltmeister von 1990 galt schon in seiner aktiven Zeit als Querdenker und Nonkonfirmist. Seine offenen Worte brachten ihm dabei  nicht nur Vorteile ein. Dennoch ließ sich Berthold nciht verbiegen und ist auch heute noch ein Freund jener offenen Worte.

Bei der Demo am vergangenen Wochenende in Stuttgart gegen die von Merkel und Co. verhängten Grundrechtseinschränkungen zur angeblichen Bekämpfung der Corona-Pandemie bezog Berthold klar Stellung: Deutschland werde »zurzeit quasi von einer Einheitspartei regiert, die das Parlament außer Kraft gesetzt hat. Die anderen Parteien scheinen sich zu verstecken. Wir brauchen mehr Leute mit Format, die öffentlich ihre Meinung sagen.« Sein Vertrauen in die politische Führung sei »unter null angekommen mittlerweile«.

Die Menschen im Land werden »mit Spekulationen von ein, zwei Wissenschaftlern oder Vertretern des RKI besudelt«, dass Leben werde eingeschränkt. »Ich möchte, dass wir unser altes Leben zurückbekommen.«

Sven von Storch

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