Materielle Not in Deutschland größer als bisher angenommen
Materielle Not in Deutschland größer als bisher angenommen
Datum: 24.04.2018 - 09:06 Uhr
Den Menschen in diesem Land geht es laut Merkel-Propaganda so gut wie nie. Das Statistische Bundesamt demaskiert diese Aussage als glatte Fake-News. In einem Bericht der »FAZ«, der sich auf die Aussagen des Statistischen Bundesamt bezieht, heißt es, dass eine unerwartete Ausgabe von nicht einmal 1.000 Euro fast jeden dritten Deutschen in finanzielle Bedrängnis brächte. 31 Prozent der Bundesbürger im Alter von 16 Jahren aufwärts können sich keine unerwartete Geldausgabe von 985 Euro leisten; das sind 21,3 Millionen Menschen.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass fast fünf Millionen Menschen wegen ihrer bescheidenen materiellen Lage sogar am Essen sapren müssten. Sie können sich »allenfalls nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten«, heißt es wörtlich in dem Bericht. Wir hatten unter Bezugnahme auf Sozialverbände und andere Quellen bereits davon berichtet, dass vor allem Kinder aus ALG II-Familien von diesen Missständen betroffen sind. Für diese Kinder ist das Schulessen manchmal die einzige vernünftige Mahlzeit, die sie am Tag erhalten. Und selbst davon werden sie teilweise ausgeschlossen, weil sich ihre Eltern respektive das alleinerziehende Elternteil den Zuschuss zum Verpflegungsgeld nicht leisten kann. Der Bericht des Statistischen Bundesamts bezieht sich jedoch ausschließlich auf Personen im Alter von 16 Jahren und darüber hinaus. Das heißt, die kommen zu den Armutskindern noch hinzu.
Fast 13 Millionen Bundesbürger könnten sich nicht einmal einen einwöchigen Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände leisten. Auch hier trifft es wieder einmal insbesondere die ALG II-Haushalte. Zu den hier erwähnten 13 Millionen kommen also wieder einmal die Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre hinzu. Armut ist längst kein Randphänomen mehr in diesem Land. Sie greift immer weiter um sich. Nur Merkel weigert sich hartnäckig, diese Realität anzuerkennen.
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