Mangel an Rohstoffen zur Batterieherstellung befürchtet
Mangel an Rohstoffen zur Batterieherstellung befürchtet
Datum: 06.05.2019 - 11:09 Uhr
Das Erdöl wird knapp: diese Tatsache ist seit langer Zeit bekannt. Deswegen bedarf es neuer, alternatvier Mobilitäts-Konzepte. In Deutschland hat man sich der maßgeblich von den Grünen und ihren Lobbyisten propagierten E-Mobilität verschrieben. Diese wird von jenen Leuten wie eine Monstranz vor sich her getragen; Diskussionen über andere Konzepte (Erdgas, Brennstoffzelle, Wasserstoff und so weiter) werden von den Jüngern der E-Mobilität niedergeschrieen und abgewürgt. Die E-Mobilitätsextremisten lassen keine andere Idee als die ihre gelten.
Sie propagieren ihren Lösungsansatz als den einzigen, richtigen und wahren Ansatz, um den Verbrennungsmotor abzulösen. Dabei übersehen sie geflissentlich und mit voller Absicht, dass die Gewinnung der Rohstoffe für die sündhaft teuren Batterien Umweltfrevel in ganz großem Stil ist und die Menschenrechte bei dem Abbau mit Füßen getreten werden.
In Südamerika wird unter dem Einsatz von Abermillionen Litern kostbarem Trinkwasser das Lithiumsalz gewonnen. Das Wasser wird unter freiem Himmel in großen Arealen verdampft, um so das Salz zu erhalten. Ganze Landstriche über hunderte Quadratkilometer werden so in endlose Salzwüsten verwandelt, in denen die nächsten hundertausend Jahre kein Grashalm mehr wachsen wird.
Kobalt wird in Afrika im Tagebau gewonnen. Die Minen haben an der Oberfläche einen Durchmesser von etlichen Kilometern und fressen sich dann Kilometer um Kilometer in die Tiefe. Dadurch entstehen Krater, die man eher auf dem Mond denn auf unserem Planeten vermutete. Vor allem aber werden dort Kinder sklavengleich gehalten, deren Körper und Seele von dem Einsatz in den Minen geschunden und zerstört werden.
Doch für die Kinder in Afrika gibt es eine Hoffnung: neben Kobalt bedarf es großer Mengen an Kupfer, Nickel und anderer Rohstoffe. Ein E-Motor verbraucht zum Beispiel doppelt so viel Kupfer wie ein Verbrennungsmotor. Doch die erschlossenen Quellen an Kupfer und Nickel sind überschaubar und die dort zu fördernden Mengen gehen bereits jetzt dem Ende entgegen. Sind diese Quellen erschöpft, braucht es auch keines Kobalts mehr; die Kinder in Afrika könnten dann das machen, was sie wirklich gerne machen würden - nämlich zur Schule gehen, um etwas zu lernen.
Anders als die europäischen Kinder, die Freitags die Schule schwänzen, um angeblich für die Zukunft zu demonstrieren, müssen die afrikanischen Kinder nämlich die Rohstoffe abbauen, damit Mama und Papa Schulschwänzer sich die angeblich ach so umweltfreundlichen sündhaften teuren Autos kaufen können.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment