Man muss nicht mit dem Terrorismus leben

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Man muss nicht mit dem Terrorismus leben
Datum: 08.06.2017 - 10:34 Uhr

Nach den islamisch motivierten Terroranschlägen wiesen Politiker darauf hin, dass man mit diesem Terrorismus leben müsse. Er sei ein Bestandteil des gegenwärtigen Zusammenlebens. Dagegen könne man nichts tun, wollen einem diese Politiker erzählen.

Doch das stimmt so ganz und gar nicht, heißt es im schwedischen »Expressen«. Zwar gebe es in vielen Großstädten eine erhöhte Terrorgefahr. Aber dies treffe längst nicht auf alle zu. Und vor allem brauche man sich dieser Gefahr nicht zu unterwerfen als sei es ein Phänomen, gegen das es keine Mittel gebe.

In Tokio zum Beispiel sei die Gefahr, dass man Opfer eines sich und sein Umfeld in die Luft sprengenden Selbstmordattentäters äußerst gering, heißt es in dem Bericht. Dabei gilt Tokio als eine der am dichtest besiedelten Metropolen auf unserem Globus. 

Die auf das Konto von Dschihadisten gehenden Terroranschläge haben in zahlreichen Ländern Europas in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Es gab derartige Attacken in Belgien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland; sogar in Dänemark und Schweden fanden islamisch motivierte Anschläge statt. Doch auch in Europa gibt es Länder, die von solchen Angriffen verschont blieben.

Nicht ein einziger islamisch motivierter Anschlag, so heißt es im Expressen, habe in einem osteuropäischen Land stattgefunden. Budapest Prag, Warschau und Bratislava wurden von solchen heimtückischen Morden verschont. Weil, so heißt es weiter, die Politiker in diesen Ländern sich gegen die unbegrenzte Masseneinwanderung zur Wehr setzten. Sie erhielten dafür zwar keinen Beifall bei ihren EU-Kollegen, schützen aber die Menschen in ihrem Land.

Man könne zwar die Zeit nicht zurückdrehen, lautet das Resümee, aber man könne sich für die Zukunft wappnen. Dazu aber müsse man sich von der derzeit propagierten Politik der offenen Grenzen lösen. Denn immer mehr Menschen in Westeuropa verlangt es nach Sicherheit in ihren Heimatländern. Eine Region, in der es einmal im Quartal oder sogar einmal im Monat einen islamisch motivierten Terroranschlag gibt, ist den Menschen nicht zumutbar.

Sven von Storch

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