Man kommt ohne Pass leichter nach Deutschland rein als wieder raus
Man kommt ohne Pass leichter nach Deutschland rein als wieder raus
Datum: 10.11.2017 - 08:12 Uhr
Seit September 2015, dem Tag, an dem Merkel die Sicherung der deutschen Grenzen im Alleingang aufhob, sickerten etliche »Schutzsuchende« unter falschen Angaben nach Deutschland ein. Herkunft, Name und vor allem angegebenes Alter waren oftmals falsch. Junge Männer, die sogar augenscheinlich mindestens Mitte 20 waren, gaben sich besonders gerne als minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (MUFL) aus - und kamen damit durch. Die ganze Absurdität dieses Verfahrens zeigte ein Offizier der Bundeswehr auf, der gerade einmal ein paar Brocken arabisch radebrechte, trotzdem aber als syrischer »Flüchtling« anerkannt wurde.
Besonders großzügig zeigten sich auch die Mitarbeiter der jeweiligen Behörden bei der Verteilung temporärer Ausweisdokumente. Im Zweifelsfall, wenn zum Beispiel ein Ankömmling keine Ausweisdokumente vorlegen konnte, wurden die Angaben des »Flüchtlings« akzeptiert. Da wurden aus Tunesiern, Marokkanern und anderen Nordafrikanern ganz schnell Syrer oder Iraker. Und ganz besonders gewiefte Strategen meldeten sich dann gleich mit unterschiedlichen Identitätsangaben an. Anis Amri, der Mörder vom Breitscheidplatz, hielt sich mit mehr als 20(!) unterschiedlichen Namen im Land auf und zockte so reichlich mit Steuergeld finanzierte Sozialleistungen ab.
Bereits nach wenigen Tagen kam Kritik an dem von der Merkel-Regierung und ihren Befehlsempfängern erlassenen laschen Umgangsweise mit diesen Phänomenen auf. Zumal es sich heraus stellte, dass Abschiebungen solcher Menschen mit ungeklärter Herkunft nicht möglich war. Doch diejenigen, die diese Entwicklung frühzeitig erkannten und darauf hinweisen, wurden mit übelsten Schmährufen diskriminiert, diskreditiert und stigmatisiert. Sie wurden von Altparteienpolitikern und Altmedien in eine ganz bestimmte politische Ecke gedrängt und ausgegrenzt.
Und heute? Da stellt sogar der »Spiegel« fest, dass man ohne Pass leichter nach Deutschland hinein kommt als hinaus und dass das Leben als Krimineller für einen »Flüchtling« keine ernsthaften Konsequenzen hat. Immerhin: der »Spiegel« brauchte »nur« zwei Jahre, um zu dieser Kenntnis zu gelangen.
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