Mainstreammedien und Altparteienvertreter relativieren die Verbrechen in Stuttgart
Mainstreammedien und Altparteienvertreter relativieren die Verbrechen in Stuttgart
Datum: 22.06.2020 - 10:39 Uhr
Die Szenen aus der Stuttgarter Innenstadt vom vergangenen Wochenende sind verstörend. Eine Menschenmenge zieht johlend, brüllend und randalierend durch die Straßen, zertrümmert Schaufenster, plündert die Geschäfte, attackiert unbeteiligte Dritte, zerstört Polizeifahrzeuge. Bilder, wie man sie hierzulande aus Dijon kennt oder aus den Städten der USA. Oder vielleicht noch bei linksextremistischen »Großkampftagen« wie beim G20-Gipfel in Hamburg oder fast jedes Jahr rund um den 1. Mai in Berlin. Aber Stuttgart?
Auf diversen Videos ist zu erkennen, sowohl optisch klar erkennbar wie auch durch die Rufe, wer sich da zu gewaltbereiten Gruppen versammelt hat, um anschließend marodierend die Stuttgarter Innenstadt zu einer Bürgerkriegsszene zu verwandeln. Doch Mainstreammedien und Altparteienpolitiker beeilen sich jetzt, die Gewwaltexzesse zu relativieren, zu verniedlichen bis zu vertuschen.
Plötzlich werden aus der Masse der Gewalttäter bei der Tagesschau auf einmal »mehrere Kleingruppen«. In anderen Mainstreammedien werden aus den Plünderern »Partygäste«. Und geplündert wurde auch nicht, es wurden lediglich die »Auslagen aus den Schaufenstern entwendet«.
Der unvermeidbare Tweet des auf das politische Abstellgleis abgeschobenen Ralf Stegner (SPD) darf da natürlich auch nicht fehlen, der die Verbrechen sofort zu relativieren versucht. Die Polizei hat es schon schwer, räumt der als Pöbel-Ralle in den sozialen Medien bekannte Stegner immerhin ein. Das spreche aber nicht dagegen, so Stegner, »vorhandene strukturelle Missstände bei Rechtstendenzen oder Rassismus zu bekämpfen.«
Die Bilder sprechen eine eigene, ganz andere Sprache. Ein Teil der Verbrecher trägt die bei Linksextremisten äußerst weit verbreiteten Sturmhauben, um sich unkenntlich zu machen. Immer wieder erklingen die typischen arabischen Anfeuerungsrufe, die auch Selbstmordattentäter ausrufen, bevor sie sich in die Luft sprengen. Hier und da wird gegen die Polizei skandiert, mit eindeutigem Dialekt - und es ist nicht der in Stuttgart heimische schwäbische Tonfall. Es ist deutlich zu hören, dass es sich bei den Rufern um Männer südosteuropäischen oder nordafrikanischen Ursprungs handelt. Aber das wird von den Mainstreammedien und Altparteienvertretern konsequent übergangen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment