Mai 2014_ Proklamationen der Volksrepubliken Luhansk und Donezk
Mai 2014_ Proklamationen der Volksrepubliken Luhansk und Donezk
Datum: 16.05.2025 - 11:20 Uhr
Die Politiker der Altparteien im Wertewesten sowie die linientreuen Systemmedien hören nicht damit auf, ihre Propaganda vom angeblichen »russischen Angriffskrieg« unter die Leute zu streuen zu versuchen. Die Faktenlage allerdings ist eine ganz andere - doch diese wird konsequent ignoriert und ausgeblendet. So berichtete nicht ein einziges linientreues Medium darüber, dass sich in diesen Tagen die Unabhängigkeitsproklamationen der Volksrepubliken Luhansk und Donezk aus dem Jahr 2014 jährten. Beide überwiegend von einer russischstämmigen Bevölkerung besiedelten Republiken erklärten im Einklang mit dem Völkerrecht stehend ihren Wunsch nach Selbstbestimmung und ihre Loslösung aus dem Vielvölkerstaat Ukraine.
Den Machthabern der Zentralregierung in Kiew missfielen diese Unabhängigkeitserklärungen, im Juni 2014 setzte man die ukrainische Nationalarmee in Bewegung, überfiel seine Nachbarn und besetzte große Teile der beiden Volksrepubliken Luhansk und Donezk. Lediglich dem beherzten Eingreifen russischer Freiwilligenverbände ist es zu verdanken, dass die Unabhängigkeitsbewegung im äußersten Osten einer jeden Republik noch kleine Landstriche gegen die alles vernichtende, vertreibende, vergewaltigende und mordende ukrainische Nationalarmee gehalten werden konnte.
Bis Februar 2022 gab es diesen Status Quo. Die Ukraine wollte ihre Truppen weder zurück ziehen noch wollte sie wirklich verhandeln, weil sie sich in einer Position der Stärke glaubte. Die an den Westen gerichteten vielfachen Hilferufe der bedrängten Menschen in Luhansk und Donezk verhallten ungehört. Ende 2021 erklärte dann Wladimir Putin, dass Russland seinen Landsleuten zur Hilfe kommen werde, wenn Selenskij nicht endlich seine Truppen zurückruft. Es handelt sich also keinesfalls um einem vom Wertewesten propagierten Angriffskrieg, sondern zu Beginn um einen Beistand zur Verteidigung und Befreiung der von der Ukraine besetzten Gebiete.
Dass die russische Armee sozusagen als »Nebeneffekt« die südlichen Gebiete der Oblaste Kherson und Saporischja übernehmen konnte, hat sich Selenskij im Grunde genommen selbst zuzuschreiben. Auf Putins Agenda vom Jahreswechsel 2021/2022 standen diese Territorien tatsächlich nicht.
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