Magdeburg-Attentäter hätte einen Tag vor dem Anschlag vor Gericht erscheinen sollen

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Magdeburg-Attentäter hätte einen Tag vor dem Anschlag vor Gericht erscheinen sollen
Datum: 27.12.2024 - 09:04 Uhr

Am vergangenen Freitag verübte ein 50-jähriger Saudi mit einem schweren SUV einen Terroranschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Der Saudi steuerte den von ihm gemieteten PKW durch eine unbeaufsichtigte(!) Rettungsgasse mit hoher Geschwindigkeit in die Besucher des Weihnachtsmarktes und zog eine mehrere hundert Meter lange Spur von Verwüstung, Zerstörung und Tod durch die Besucherschar. Fünf Menschen, darunter ein neunjähriges Kind, wurden gemordet, über 200 wurden verletzt, 40 von ihnen schwer.

Über seine Motive für das Verbrechen gibt es keine neuen Erkenntnisse, sondern nur jede Menge Spekulationen - die insbesondere von Altparteienvertretern und Lückenmedien mit kruden unbelegten Aussagen gefördert und unterstützt werden. Sie sind genau so wenig belegt wie die Behauptung, dass der Attentäter sich dem im Koran erlaubten Mittel der »Taqiyya« (Verstellung) bedient habe, um als »rechtgläubiger Islamist« die Andersgläubigen hinsichtlich seiner mörderischen Pläne zu täuschen.

Einen Tag vor dem Anschlag hätte der Attentäter vor einem Gericht in Berlin erscheinen sollen. Das tat er allerdings nicht - doch niemand störte sich daran. Genau so wenig störte sich jemand daran, dass die angebliche Rettungsgasse auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt von einem Polizeifahrzeug gesichert sein sollte, das dort allerdings zu keinem Zeitpunkt stationiert wurde.

Weil man bei dem Attentäter nicht weiter kommt, verlegt man sich nun darauf, die Stadtverwaltung und die Landespolizei Sachsen-Anhalt für die Versäumnisse bei dem Sicherheitskonzept ins Zentrum der Berichterstattung zu rücken. Am Ende der Ermittlungen wird dann irgend ein kleiner Beamter als Bauernopfer seinen Kopf hinhalten müssen, damit Antifa-eser und Genossen ihre Hände in Unschuld waschen können.

Sven von Storch

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