Macron hält höchste Terrorwarnstufe in Frankreich aufrecht
Macron hält höchste Terrorwarnstufe in Frankreich aufrecht
Datum: 14.12.2018 - 11:37 Uhr
Die Polizei hat den Attentäter von Straßburg, Chérif Chekatt, endgültig aus dem Verkehr gezogen. Bei einem Schusswechsel am gestrigen Abend im Straßburger Stadtteil Neudorf, wurde der islamische Terrorist von französischen Polizisten erschossen. Angeblich soll es sich laut französischer Regierung um einen Einzeltäter gehandelt haben, der laut Mitteilungen des IS-Sprachorgans ein »Soldat des Islamischen Staats« gewesen sein soll. Doch entweder glaubt Macron den Worten seiner eigenen Regierung nicht oder aber er will diesen Anschlag dazu nutzen, ein Wochenende ohne Demonstrationen der Gelbwesten zu überstehen.
Denn obwohl der Einzeltäter definitiv keinen weiteren Anschlag ausüben werden kann (zumindest nicht auf dieser Welt) und von ihm somit keine weitere Gefährdung ausgeht, hält Macron eisern an der höchsten Terrorwarnstufe für das gesamte Land fest. Daher bleiben auch weiterhin Protestkundgebungen und/oder Demonstrationen in ganz Frankreich untersagt. Dieses Verbot gilt auch für die Proteste der »Gilets Jaunes«, der Gelbwesten, die seit Wochen jeden Samstag mit zigtausend Menschen auf die Straßen gehen und deren Ruf nach der Abdankung Macrons immer lauter wird.
Sollten sie, wie ursprünglich geplant, auch am kommenden Samstag wieder auf die Straße gehen und ihr »Macron démission!« skandieren, darf gegen sie anhand der verhängten Terrorwarnstufe von der Polizei und den Sicherheitskräften wesentlich härter und rigoroser vorgegangen werden. Auch die etwaigen Strafverfahren würden dann deutlich härtere Strafen nach sich ziehen. Bereits jetzt mutmaßt man in den freien und sozialen Medien, dass Macron aus dem islamisch motivierten Terroranschlag von Straßburg Nutzen ziehen will. Zusätzliche Freunde macht er sich so jedenfalls nicht.
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