Luisa Neubauer will innerdeutsche Flüge verbieten
Luisa Neubauer will innerdeutsche Flüge verbieten
Datum: 19.07.2019 - 10:28 Uhr
Den Grünen, den selbsternannten Klimaexperten, deren Lobbyisten und der Schulschwänzerfraktion ist eines gemein: Sie predigen ständig Wasser, selbst aber trinken sie Wein. Beim Thema Flugreisen macht sich diese Diskrepanz wieder deutlich bemerkbar. Da wird lautstark gegen den Ausbau von Flughäfen mobil gemacht, selbst aber hat man bei den marktführenden Fluggesellschaften einen Vielfliegerstatus inne.
Zu dieser Kategorie doppelzüngiger Moralapostel gehört auch Luisa Neubauer, die deutsche Ausgabe von Greta Thunberg. Neubauer hat zwar keinen Vater hinter sich, der als Drehbuchautor arbeitet und die Auftritte seiner Tochter minutiös vorbereitet. Aber Neubauer ist Jugendbotschafterin von ONE, einer Lobbygruppe, die einen beträchtlichen Teil ihres Kapitals von der Open Society Foundation des George Soros bezieht. Wie hoch dieser Anteil genau ist, darüber schweigen sich ONE und OSF aus.
Sie, Neubauer, will innerdeutsche Flüge verbieten, zumindest wenn die Bahn ausgebaut ist. Den anderen Menschen. Für sich selbst gelte dieses Verbot aber nicht. Wenn sie nämlich fliegt, dann geschehe das aus einer absoluten Notwendigkeit, sagt sie der Welt. Da brächte es auch gar nichts, wenn sie sich dann schlecht fühle, so Neubauer weiter.
Setzt man die Zeit einer Flugreise (Anreise zu den meist außerhalb der Stadtzentren gelegenen Flughäfen, die Mininum-Zeit, die man vor dem Check-In am Flughafen sein muss, die Flugzeit an sich, die Zeit beim Check-Out und die Reise vom abgelegenen Flughafen ins Stadtzentrum) in Relation zu der Bahnfahrt vom meist relativ zentral gelegenen Bahnhof der einen Stadt zum relativ zentral gelegenen Bahnhof der anderen Stadt, so sind innerdeutsch in der Regel Bahnreisen deutlich effektiver, nur geringfügig zeitintensiver und bei guter Planung durchaus auch billiger - und selbstverständlich weniger umweltbelastend.
Der Ansatz, innerdeutsche Flüge zu reduzieren, ist also richtig. Aber dann gilt dieser Ansatz für alle. Auch für Grüne wie Habeck, der jüngst von Stuttgart nach Hamburg flog, oder Soros-Jünger wie Neubauer.
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