Luftwaffe schickt beide Airbus der Flugbereitschaft zum G20-Gipfel nach Japan

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Luftwaffe schickt beide Airbus der Flugbereitschaft zum G20-Gipfel nach Japan
Datum: 27.06.2019 - 09:15 Uhr

Der letzte Merkel-Auftritt bei einem G20-Gipfel war eine Ansammlung von Pannen und Peinlichkeiten. Nicht für alle davon war Merkel selbst verantwortlich. Dass sie zu spät zum Treffen in Buenos Aires kam, kann man ihr nur indirekt anlasten. Fakt ist, dass der Airbus A 340 der Flugbereitschaft der Luftwaffe auf dem Weg nach Südamerika eine Vielzahl technischer Fehler meldete und man daher umkehrte. Merkel musste dann mit Linie über Madrid nach Buenos Aires fliegen und kam prompt zu spät. Der Hohn und Spott in den Medien der anderen beim Gipfel vertretenen Länder muss ihr wohl noch wochenlang danach im Ohr geklingelt haben.

Damit ihr Auftritt beim jetzt in Osaka stattfindenden G20-Gipfel nicht gleich wieder von einer peinlichen Panne überschattet ist, will die Flugbereitschaft auf Nummer sicher gehen. Statt nur den Flieger mit Merkel an Bord in Richtung Japan zu senden, wird heute, kurz nachdem die Merkel-Maschine abgehoben hat, auch der zweite A 340 in Richtung Fernost aufbrechen. Falls also das Gerät mit Merkel wieder einen Defekt meldet, werden beide Flugzeuge irgendwo auf der Strecke zwischenlanden und Merkel kann umsteigen.

Damit dem deutschen Steuerzahler die Verschwendung nicht direkt ins Auge fällt, hat man bei der Luftwaffe einfach dem zweiten Flugzeug einen Trainingsflug verordnet - nach Tokio. 

Sven von Storch

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