Litauen macht seine Grenzen dicht
Litauen macht seine Grenzen dicht
Datum: 18.08.2021 - 09:31 Uhr
Die ungarische Regierung von Viktor Orbán dürfte wohl die prominenteste Vertreterin im Kreise der Regierungen sein, die sich vol umfänglich gegen die von Merkel und der EU verbreiteten Propaganda der ungeschützten Landesgrenzen ausspricht und entsprechend handelt. Dafür sieht sich Orbán permanenten Hass- und Hetztiraden sowohl aus Berlin wie auch aus Brüssel ausgesetzt. Das allerdings ficht Orbán nicht wirklich an, sein Auftraggeber seien die Ungarn, also mache er ungarische Politik, ist sein Credo. Auch die Drohungen von Sanktionen und anderen Zwangsmaßnahmen berühren Orbán nicht sonderlich.
Der nächste EU-Staat, der aus der Politik der ungeschützten Landesgrenzen ausschert, ist Litauen. Die Regierung in Wilna/Vilnius argumentiert, dass der weißrussische Diktator Lukaschenko gezielt Migranten durch sein Land eskortiert und an die Grenze zu Litauen bringt, damit sie dann unktrolliert in die EU einsickern können.
Es gibt im Umgang mit Litauen seitens der EU und der Merkel-Regierung jedoch eine starke Abweichung zum bisher gegenüber Ungarn angeschlagenen Tonfall. Denn während die Orbán-Regierung massiv attackiert wird, hält sich die Kritik an der litauischen Regierung extrem in Grenzen. Bestenfalls hinter vorgehaltener Hand werden Bedenken ob dieses Schrittes geäußert.
Wieder einmal beweist sich, dass, wenn Zwei das gleiche tun, es noch immer nicht dasselbe ist. Vielmehr manifestiert sich der Eindruck, dass die Kritik an Ungarn eine links-motivierte Hetzkampage ist, gesteuert von (un-)bekannten finanzkräftigen Strippenziehern im Hintergrund.
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