Linksextremisten verüben Brandanschlag auf Tesla-Werk

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Linksextremisten verüben Brandanschlag auf Tesla-Werk
Datum: 06.03.2024 - 09:19 Uhr

Die RAF (Rote Armee Fraktion), die im sogenannten »Deutschen Herbst« 1977 eine blutige, tödliche und mörderische Spur durch Deutschland gezogen hat, ist nicht tot. Die Träume einer sozialistischen, kommunistischen oder marxistisch-leninistischen Weltrevolution wie zu Beginn ihrer Existenz dürften wohl längst ausgeträumt sein; diese Ideologien haben sich weitestgehend selbst ad absurdum geführt. Was geblieben ist, ist die Gewaltbereitschaft, der Kampf gegen das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die freiheitlich-demokratische Grundordnung in diesem Land und gegen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland an sich.

Der Linksextremismus, die linke Gewalt, ist eine Gefahr für die Demokratie in diesem Land. Brandanschläge wie aktuell gegen das Tesla-Werk in Grünheide sind dafür ein deutlicher Beweis. So begann es vor etwa 50 Jahren auch mit der RAF, bevor es dann über Bankraube und Entführungen zu generalstabsmäßig geplanten Morden kam. Ponto, Buback, Schleyer, Mogadischu, Stammheim - all das sind Schlagworte und Begriffe, die sich tief in die deutsche Geschichte eingebrannt haben.

Dennoch gibt es einen gravierenden Unterschied von heute zu damals. Die RAF in den 1970ern und 1980ern hatte keinen politischen Rückhalt. ALLE Parteien verurteilten unisono die begangenen Verbrechen. Heute aber ist das ganz anders. Das gewaltbereite und gewalttätige linke Spektrum erfreut sich heute der ganz besonderen Aufmerksamkeit und sogar Unterstützung in den Reihen der Altparteien; und das nicht nur im linken Spektrum. Die Unterstützer finden sich sogar auf höchster Ministerialebene, wo sich Leute tummeln, die sich ganz offen mit der Antifa, den Klebeterroristen oder andern kriminellen respektive terroristischen Vereinigungen solidarisch erklären oder auf deren Portalen Beiträge veröffentlichen.

Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass bei Verbrechen wie dem jetzigen Brandanschlag gegen das Tesla-Werk in Grünheide es nicht zum Aufruf kommt, mehr Mittel für den »Kampf gegen Links« bereit zu stellen. Schließlich will man es sich ja nicht bei den eigenen Protegés und Wählern verscherzen.

Die NZZ hat in ihrem Beitrag zu diesem Thema einen passenden Schlusssatz veröffentlicht: »All dies führt zum Schluss, dass deutsche Politiker und Medien bei den Extremismen mit zweierlei Mass messen.«

Sven von Storch

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