Linksextremisten verüben Brandanschlag auf Bahn
Linksextremisten verüben Brandanschlag auf Bahn
Datum: 24.09.2019 - 10:21 Uhr
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Montags wurden mit Brandsätzen auf zwei Kabelschächte der Deutschen Bahn Anschläge verübt. Der Bahnverkehr zwischen Ostkreuz und Erkner kam zum Erliegen oder wurde weiträumig umgeleitet. Viele Berufspendler waren gezwungen, auf Individualverkehr umzusatteln oder aber mussten Verspätungen einkalkulieren. Die Berliner S-Bahn richtete zeitnah einen Ersatzverkehr mit dieselangetriebenen Bussen ein, um die Spitzen weitestmöglich abzufangen. Linksextremisten reklamierten die Verantwortung für die Anschläge mit Bekennerschreiben in der Zwischenzeit für sich.
Ein Zugführer entdeckte gegen 03.30 Uhr am Montagmorgen einen Feuerschein neben der Bahnstrecke und alamierte sofort Feuerwehr und Polizei. Die eintreffenden Sicherheits- und Rettungskräfte konnten das erste Feuer sofort löschen, wurden bei ihren Maßnahmen des zweiten Feuers Gewahr und bekämpften dieses ebenso erfolgreich. Durch die Brandanschläge wurden sowohl Kabel für die Stromversorgung der S-Bahn wie auch Steuerungsleitungen für die Regionalzüge beschädigt. Dadurch fielen Weichen, Signale und die Kommunikation für Fahrgastinformationen auf dem betroffenen Streckenabschnitt aus. Bis die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind, wird der Verkehr über den Bahnhof Lichtenberg umgeleitet.
Durch diesen Anschlag, für den sich Linksextremisten auf ihrem Propagandaportal feiern lassen wollen (Zitat aus dem Bekennerschreiben: »Zu einem richtigen Generalstreik gehören auch Blockaden und feurige Sabotageaktionen«), wurde eine der am stärksten frequentierten Bahnspangen der Region in Mitleidenschaft gezogen. Über diesen Abschnitt erfolgt die Verbindung des östlichen Zentrums Berlins über den Flughafen Schönefeld hinaus in Richtung Cottbus respektive Frankfurt an der Oder.
Konsequenz: mehr Indivudalverkehr auf der Straße, mehr Dieselbusse im Einsatz, mehr CO2-Ausstoß in Berlin. Die Linksextremisten führen die propagandierten politischen Klimaziele ad absurdum.
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