Linksextreme Terrorgruppe versendet Drohbriefe
Linksextreme Terrorgruppe versendet Drohbriefe
Datum: 10.09.2020 - 09:14 Uhr
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Hierzulande besteht eine überaus reale Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Linksextremisten, sogenannte Autonome und Antifa terrorisieren deutsche Städte, sezten Autos oder Häuser in Brand, prügeln, randalieren und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. Angesprochen wird diese Gefahr von den Altparteivertretern in der Regel nicht. Auch die Mainstreammedien halten sich bei der Berichterstattung extrem bedeckt. Relativierungs-, Verniedlichungs- respektive Vertuschungsversuche sind hingegen Standard, wenn es um linksextrem motivierte Straftaten geht. Das ist mitunter wenig verwunderlich, reichen doch die Verbindungen zwischen Altparteienpolitikern und kriminellen Linksextremisten bis in den engeren Freundes-, manchmal sogar bis in den engsten Familienkreis.
Allerdings gibt es auch Verbrechen, die selbst die Mainstreammedien nicht mehr vertuschen können. Derzeit versendet eine Truppe von Nachwuchsterroristen - sich selbst »Revolutionäre Aktionszellen (RAZ)« nennend - Drohbriefe mit entzündlichen oder explosiven Inhalt an zahlreiche Altparteienpolitiker. Auf der Empfängerliste stehen unter anderem Bundesinnenminister Seehofer (CSU), der umstrittene Berliner Innensenator Geisel (SPD), der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang sowie mehr als ein Dutzend Innenminister der Bundesländer. Ein Drohbrief ging unter anderem auch an den Fleischfabrikanten Clemens Tönnies.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen die RAZ wegen des Verdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung. Vor einigen Jahren war bereits einmal eine Gruppe gleichen Namens aktiv, hatte Politiker bedroht und kleinere Sprengstoffanschläge verübt. Damals wurde lediglich wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Es hat den Anschein, als wären bei der Bundesanwaltschaft einige wegen der Gefahr von links endlich aufgewacht.
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