Linksextreme Asylaktivisten gehen auf polnische Polizei los
Linksextreme Asylaktivisten gehen auf polnische Polizei los
Datum: 15.02.2022 - 09:54 Uhr
Polen macht, ähnlich wie Ungarn, bei der von der EU vorgegebenen Linie der unbegrenzten (und quasi unkontrollierten) Aufnahme von Asylanten, »Flüchtlingen«, Wirtschaftsmigranten, »Schutzsuchenden« oder wie auch immer sie bezeichnet werden, nicht mit. Ganz im Gegenteil: Polen investiert aktuell viel Geld, um seine Landesgrenze zu Weißrussland, die gleichzeitig eine EU-Außengrenze ist, zu sichern, um weitere illegale Grenzübertritte ins Land (und in die EU) zu unterbinden.
Auch in Polen gibt es von ominösen Stiftungen, Verbänden, Lobby-Gruppen und sonstigen dubiosen Institutionen finanziell und materiell unterstützte Gruppen, die gegen die polnische Regierung mobilisiert werden. In erster Linie handelt es sich dabei um hinlänglich bekannte Gruppen aus dem linksextremen Spektrum.
Diese sind am vergangenen Samstag mit einer Stärke von etwa 100 Personen in der Kleinstadt Krosno Odrzanskie (auf deutsch Crossen an der Oder) vor einem Auffanglager für Asylanten aufmarschiert, um angeblich gegen die polnische Asylpolitik zu demonstrieren. Tatsächlich aber suchten die Linksextremisten ausschließlich die Konfrontation mit der Polizei. Es kam zu schweren Auseinandersetzungen, in denen mehrere Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden.
Die polnische Bereitschaftspolizei griff ihrerseits, nachedem sie angegriffen wurde, konsequent durch und verhaftete 32 Personen. Unter ihnen sollen laut Pressemitteilung auch mehrere deutsche bekannte Linksextremisten sein.
Hinter der Aktion steht nach eigenen Aussagen die »No Border Gruppe Warschau«, dem eigenen Bekenntnis zufolge ein »anarchistisches Kollektiv«.
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