Linke Brandstifter setzen in Santiago de Chile zwei Kirchen in Flammen
Linke Brandstifter setzen in Santiago de Chile zwei Kirchen in Flammen
Datum: 20.10.2020 - 10:26 Uhr
Sebastián Piñera ist seit dem 11. März 2018 zum zweiten Male chilenischer Präsident, das Amt hatte er zuvor bereits von 2010 bis 2014 inne. Piñera gehört der Renovación Nacional an, einer konservativen Partei. Als er 2010 das erste Mal zum Staatspräsidenten gewählt wurde, war er der erste nicht-sozialistische Präsident des Landes seit rund 20 Jahren. In seine erste Amtszeit fiel das große Beben vom Februar 2010, das das Land schwer traf. Damals hielten sich selbst linke Gruppen bezüglich jeglicher Art von Aufruhr gegen den Präsidenten zurück.
Das ist in dieser Amtszeit anders. Seit Wochen und Monaten mobilisieren linke, linksradikale und linksextreme Gruppen ihre Truppen, um auf den Straßen für Unruhe zu sorgen. Manchmal verlaufen die Kundgebungen friedlich, doch meist arten sie in Gewalt seitens der linken Gruppen aus. Exzesse wie am vergangenen Sonntag gehörten bisher jedoch eher zu den Ausnahmen. Da stürmten die linken Schlägertruppen in Santiago de Chile sowohl die Kirche San Francisco de Borja und wie auch die Mariä-Himmelfahrts-Kirche, einer der ältesten Sakralbauten der chilenischen Hauptstadt (eröffnet 1876). Beide Kirchen wurden in Brand gesetzt, eine von ihnen ist laut Medienberichten komplett zerstört.
Zudem scheuten sich die Verbrecher nicht davor, eines der in Brand gesetzten Gotteshäuser zu erstürmen und alles zu rauben, was nicht niet- und nagelfest ist. Seit einem Jahr wurden in Chile fast 60 Angriffe auf kirchliche Einrichtungen verübt; sie wurden teilweise geplündert und niedergebrannt, meldet das internationale katholische Hilfswerk »Kirche in Not«.
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