Lindner will Leistungen für Asylanten deutlich kürzen
Lindner will Leistungen für Asylanten deutlich kürzen
Datum: 01.11.2023 - 10:19 Uhr
Die AfD fordert seit Jahren eine deutliche Reduzierung der Leistungen für Asylanten, »Flüchtlinge« oder Schutzsuchende, die zum großen Teil schlicht und ergreifend Wirtschafts- und Sozialmigranten sind. Das großzügig bemessene Leistungsspektrum hierzulande wirke wie ein Magnet auf die Menschen in den Herkunftsländern. Die umfangreichen Geldsendungen derer, die es sich hier in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben, in die Heimat tat und tut ein Übriges. Für diese Forderungen nach klarer Beschränkung der Leistungen und vor allem der Umwandlung von Geld- in Sachleistungen wurde die AfD in der Vergangenheit verbal massiv attackiert. Das seien »unbegründete Ressentiments«, man würde »Ängste schüren« und ohnehin bediene man sich mit dem Begriff der Wirtschaftsmigranten angeblich beim »Nazi-Sprech«.
In der Zwischenzeit haben fast alle Altparteien - bis auf die öko-sozialistischen Realitätsverweigerer und ein paar ideologisch verbrämte Linksaußen - so gut wie alle langjährigen Forderungen der AfD übernommen: mit den identischen Begründungen und, wie im Fall Lindner, sogar mit der identischen Wortwahl. Denn wie sagte Lindner im Bericht aus Berlin am vergangenen Sonntag so treffend? »Die wollen in Deutschland möglicherweise auch gar nicht arbeiten, sondern unseren Sozialstaat nutzen. Und das muss unterbunden werden.« (Zitat bei tagesschau.de).
Die langjährige AfD-Forderung nach mehr Abschiebungen wurde jetzt sogar von Scholz und seinen Genossen übernommen. Es hat ja »nur« acht Jahre gedauert, bis sich die Erkenntnis, dass die Entscheidungen in der Ausländer-, Migrations- und Flüchtlingspolitik aus dem Zeitalter der Merkelatur extrem fehlerbehaftet sind, bei den Altparteien durchgesetzt hat. Immerhin!
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