Laschet will angeblich Fehler in der Corona-Pandemie aufarbeiten

Veröffentlicht:

Laschet will angeblich Fehler in der Corona-Pandemie aufarbeiten
Datum: 20.03.2023 - 11:52 Uhr

Die Menschen in Deutschland erleben derzeit ein Phänomen, welches nicht so ganz neu ist. Es wurden zuvor Maßnahmen getroffen, für die es keine rechtliche Grundlage gab, um Teile des Volkes zu entrechten, auszugrenzen, zu diskreditieren, zu diffamieren und sogar zu kriminalisieren. In Hinterzimmern und jenseits der vorgegebenen Gesetzgebung wurden politische Ränke gegen diese Menschen geschmiedet, sie wurden drangsaliert, genötigt, mit rechtswidrigen Maßnahmen überzogen. Sogar vor Berufsverboten wurde nicht halt gemacht.

Natürlich musste dieses rechtsbrecherische Tun irgendwann einmal auffliegen. Das geschieht im Augenblick. Wenig überraschend ist, dass jetzt ein Jeder, der sich vorher massiv an diesen Rechtsbrüchen beteiligt hat, auf einmal gar nichts mehr damit zu tun gehabt haben will.  

Das gilt sowohl für die Protagonisten der damaligen Merkelatur in gleichem Maße wie bei den Mitgliedern der Berliner Ampel. Egal, wer sich in der Corona-P(l)andemie in welchem Umfang auch immer wie weit aus dem Fenster gelehnt hat, jetzt will er oder sie auf einmal nichts mehr davon wissen.

Einer dieser ich selbst retten wollenden Figuren ist der mehrfach gescheiterte Möchtegern-Kanzler Laschet von der CDU. Der will auf einmal eigenen Angaben zufolge »Fehler in der Corona-Pandemie aufarbeiten« schreibt er bei Twitter und tingelt damit durch den GEZ-Staatsfunk. Laschet schreibt weiter: »Und in Zukunft brauchen wir mehr Respekt vor denen, die andere als die Mehrheitsmeinung vertreten.« Dabei war er doch selbst einer von denen, die im gleichen Maße gegen die Kritiker der Corona-P(l)andemie und gegen Impfkritiker lautstark gehetzt haben.

Ganz neu ist dieses Phänomen auf deutschem Boden allerdings nicht. Aals die beiden vorhergehenden Diktaturen in Deutschland zusammenbrachen, will auch hinterher niemand, der sich vorher zur Unterstützung der einen oder anderen oder sogar beider Diktaturen engagiert hat, sich daran erinnern können. Oder stand angeblich auf der Seite der Unterdrückten, der Verfolgten, der Drangsalierten. Damals gab es noch keine für so viele zugängliche Netzwerke; da war es für die Täter leichter, sich reinzuwaschen. Heute aber vergisst das Netz nichts und kann so diese »falschen Fuffziger« leicht zu entlarven helfen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.