Laschet verschaffte dem Klub millionenschwere Bürgschaft
Laschet verschaffte dem Klub millionenschwere Bürgschaft
Datum: 21.04.2021 - 10:00 Uhr
Armin Laschet ist zum Kanzlerkandidaten der Union gekürt worden und soll zukünftig die Bundespolitik bestimmen. Seine Landespolitik als Ministerpräsident in NRW ist eine einzige Aneinanderreihung von Fehlern, Versäumnissen, Pleiten, Pech und Pannen. Dazu gehört auch der sportliche Abstieg eines Fußballklubs aus Gelsenkirchen aus der Bundesliga in die 2. Liga. Laschet trägt dafür zwar nicht die sportliche Verantwortung, hat aber auf anderer Ebene tatkräftig mitgewirkt und jede Menge Steuergeld verbrannt.
Jener Verein ist laut Berichten mit etwa 240 Millionen Euro verschuldet (Stand: 31.12.2020), die Lizenz war bereits im vergangenen Sommer in Gefahr. Laschet setzte sich im Sommer 2020 über die Bedenken zahlreicher Experten hinweg und beschaffte dem klammen Klub eine Landesbürgschaft über weitere 35 Millionen Euro. Soll heißen: wenn der Verein seine Verbindlichkeiten nicht bedienen kann, muss das Geld vom Steuerzahler her.
Vor 30 Jahren, 1991, stieg der Verein in die Bundesliga auf. In die Liga, wo richtig Geld an die Vereine ausgeschüttet wird. Dennoch schaffte es der Klub, fast eine Viertelmilliarde Euro an Schulden anzuhäufen und nicht zurückzahlen zu können. In der 2. Liga gibt es deutlich weniger Geld, die Schulden können nicht zurückgezahlt werden - und der Steuerzahler wird dafür in Haftung genommen. Dank Armin Laschet, der nun zum Kanzlerkandidat der Union gekürt wurde und zukünftig die Bundespolitik bestimmen soll.
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