Lanz streicht zwei Millionen Euro pro Jahr ein

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Lanz streicht zwei Millionen Euro pro Jahr ein
Datum: 20.02.2024 - 08:33 Uhr

Das ZDF in Mainz ist hinsichtlich der Veröffentlichung der Verwendung des per GEZ-Zwangsabgabe eingestrichenen Geldes alles andere als transparent. Vor allem die Gagen für die Moderatoren sind auf dem Lerchenberg ein gut gehütetes Geheimnis. Oder waren es zumindest. Denn Ende des vergangenen Monats sind einige der gut gehüteten Zahlen aufgetaucht und beim Sender scheint man darüber nicht sonderlich glücklich zu sein. Jedenfalls weigert man sich aktuell immer noch, diese Zahlen zu kommentieren. Wobei: bei einem genaueren Blick darauf, wer wie viel einsackt, ist das Anti-Transparenz-Manöver nicht völlig unverständlich.

Das fetteste Gehalt in Höhe von fast zwei Millionen Euro pro Jahr streicht der aus Südtirol stammende Dauerschwafler Lanz ein. Bei der Menge an Geld ist es fast schon logisch, dass Lanz zum Chef-Propagandisten hinsichtlich der Verbreitung der politischen Linie des Senders mutiert.

Mit geringem Abstand folgt der am besten bezahlte Altwaren-Makler der Nation Horst Lichter mit 1,7 Millionen Euro pro Jahr. Über seine Sendung lässt sich streiten, aber Lichter politisiert zumindest nicht. Ganz anders als der drittplatzierte auf der Liste der großen Einstreicher. Den Platz nimmt der Ostwestfale Welke ein, der angebliche Satiriker und Komiker. Er lässt sich seine Propagandadienste mit knapp 1,2 Millionen Euro entlohnen.

Kerner (630.000 Euro pro Jahr) und Kiewel (400.000 Euro pro Jahr) folgen weit abgeschlagen; sie rangieren damit hinter dem Sender-eigenen Hetzer Böhmermann (651.000 Euro plus Mehrwertsteuer pro Jahr). Zu den Aufsteigern gehört die Nachwuchspropagandistin und »Wissenschaftsjournalistin« Mai Thi Nguyen-Kim mit knapp 350.000 Euro pro Jahr. Damit kassiert sie etwa 50.000 Euro pro Jahr mehr als der Bundeswirtschaftsminister. Wobei zu erwähnen ist, dass Nguyen-Kim mit einer Arbeit promovierte, die das Thema »Physikalische Hydrogele auf Polyurethan-Basis« hatte. Habeck promovierte mit einer Arbeit mit dem Titel »Die Natur der Literatur. Zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität.«

Sven von Storch

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