Kulturmarxisten verbieten Aufführung von Terry Gilliam (Monty Pythons)
Kulturmarxisten verbieten Aufführung von Terry Gilliam (Monty Pythons)
Datum: 03.11.2021 - 12:05 Uhr
Die britische Kabarettgruppe Monty Pythons gibt es seit über 50 Jahren. Mit ihren alles andere als politisch korrekten Aufführungen und Filmen (u. a. Life of Brian / Das Leben des Brian) stießen sie immer wieder dem politischen und gesellschaftlichen Establishment vor die Köpfe. Auftritts- und Ausstrahlungsverbote drohten, das politisch linke Spektrum im Großbritannien von Maggie Thatcher machte FÜR die Truppe mobil: Verbote seien nicht demokratisch, so deren Argumentation.
Heute stellt jenes Lager das politische Establishment dar. Die Macher von Monty Python, unter anderem Terry Gilliam und John Cleese, sind hingegen in all den Jahren ihrer Ausrichtung treu gebleiben: sie waren, sind und bleiben politisch unkorrekt. Heute werden sie wieder mit Auftritts- und Ausstrahlungsverboten bedroht. Dieses Mal aber macht das politisch linke Spektrum GEGEN sie mobil - weil es jetzt das politische Establishment ist.
Konkret tritt es dieses Mal ein Theaterstück -das Musical »Into the Woods« - von Terry Gilliam, das am Old Vic Theatre in London aufgeführt werden sollte. Die Kulturmarxisten erhoben den Vorwurf der angeblichen »Transphobie« gegen Gilliam. Der 80-Jährige hatte vor Monaten die sogenannte Metoo-Kampagne kritisiert und von einer »Hexenjagd« gegen Männer gesprochen. Außerdem hat Gilliams seine Unterstützung für den Komiker Dave Chappelle zum Ausdruck gebracht, der in den USA in Schwierigkeiten geriet, nachdem er über Transsexuelle Witze gemacht hatte.
Offensichtlich haben zwei Zitate von Gilliam haben die linken Kulturmarxisten dermaßen erzürnt, dass sie jetzt die Keule der »Cancel Culture« kreisen lassen. »Ich bin es leid, als Weißer für alles, was in der Welt falsch ist, verantwortlich gemacht zu werden«, sagte er in einem Interview mit Independent. Außerdem hatte er scherzhaft erklärt, dass er sich jetzt als schwarze lesbische transsexuelle Frau namens Loretta identifiziere. Das war für die selbsternannten Sittenwächter offensichtlich zu viel.
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