Kritischer Professor soll mundtot gemacht werden
Kritischer Professor soll mundtot gemacht werden
Datum: 24.01.2017 - 21:25 Uhr
In einem Land, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung im Grundgesetz verankert ist (Art. 5 GG), solte man annehmen dürfen, dass auch kritische Stimmen sich äußern dürfen, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Denn, so heißt es in diesem Artikel, »Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten...«
Doch wenn diese Stimmen der Regierungspropaganda widersprechen, finden sich stets schnell willfährige Erfüllungsgehilfen, die sich tatkräftig anbiedern, diese kritischen Stimmen zum Schweigen zu bringen. So geschieht es derzeit im Harz, wo ein Professor im Rahmen seiner politischen Betätigung, also außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit, einige kritische Beiträge zur Energiewende publiziert und kommentiert hat.
Weil diese Beiträge der von der Merkel-Regierung propagierten Marschrichtung abweichen und der Wissenschaftler sich zudem parteipolitisch bei der AfD engagiert, versucht man nun, ihn zur Raison zu bringen, ihn sozusagen einzubremsen. Eine regional ansässige Zeitung hat schon vor geraumer Zeit zum Generalangriff gegen den Professor und die AfD geblasen. Es ist dabei nicht ganz unerheblich, dass der Chefredakteur dieser Zeitung dem linken politischen Spektrum nahe steht.
Diese Geschehnisse stellen im Deutschland der Gegenwart keinen Einzelfall dar. Bundesweit wird seitens der Regierung und ihren Helferlein versucht, Kritiker zum Schweigen zu bringen. Sie werden diskriminiert, diskreditiert; ihnen wird, mal offen, mal verdeckt, mit beruflichen Repressalien gedroht; Fotos von ihnen und ihren Familienangehörigen werden auf Steckbriefen verteilt; vor ihren Geschäftsräumen wird demonstriert; ihre Wohnungen und Häuser werden beschmutzt, beschmiert, verwüstet; man »warnt« Geschäftspartner und Kollegen vor dem Umgang mit diesen Kritikern; Schlägertrupps machen Jagd auf die kritische Stimmen.
Und das im Deutschland der Gegenwart.
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