Kriegsverbrechen ukrainischer Soldaten an russischen Kriegsgefangenen
Kriegsverbrechen ukrainischer Soldaten an russischen Kriegsgefangenen
Datum: 30.03.2022 - 10:41 Uhr
Ob jemand ein Held ist oder ein Verbrecher, ist manchmal eine Frage des Zeitpunktes, manchmal auch eine Frage des eigenen Standpunktes. Für den ukrainischen Präsidenten Selenskij sind die Soldaten des Asow-Bataillons unzweifelhaft Helden. Das hat er bereits mehrfach auch über die Medien verbreitet. Derzeit ist die Einheit in die Kämpfe im Großraum Mariupol eingebunden. Die acht Jahre gehörte es zu den paramilitärischen Einheiten der Ukraine, die den Krieg gegen die Unabhängigkeitsbewegung in den beiden Donbas-Republiken führten; im Fall des Asow-Bataillons insbesondere in der Republik Donezk.
Und hier scheiden sich bereits die Geister. Denn die Bevölkerung der Republik Donezk betitelt das Asow-Bataillon als Kriegsverbrecher. Berichten zufolge sollen sich die Soldaten dieses Bataillons bei Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung in der Republik immer wieder »hervorgetan« haben. Auch ihr in sozialen Medien gezeigtes Selbstverständnis, dargestellt durch eine mehr als nur irritierende Symbolik, ist dazu geeignet, dieses Regiment mit großer Skepsis zu betrachten.
Aktuell ist es wieder in die Schlagzeilen geraten. Medienberichten zufolge verüben Soldaten des Asow-Bataillons Kriegsverbrechen und Gräueltaten an russischen Kriegsgefangenen. So sollen sie die Gefangenen erst sadistisch missshandelt und anschließend auf brutale Weise exekutiert haben.
Gegründet wurde das Asow-Bataillon 2014 von dem ukrainischen bekennenden Nazi Andrij Bilezkyj. Für ihre Abzeichen, Flaggen und Wimpel nutzt das Bataillon Symbole, die sie aus dem Fundus des Dritten Reichs entliehen haben. Soldaten und Führung machen auch gar keinen Hehl aus ihrer Nähe und ihrer entsprechenden Sympathie, wie sich anhand der zahlreichen selbstveröffentlichten Bilder zeigt.
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