Kriegsindustrie in Deutschland einziger Wachstumsmarkt

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Kriegsindustrie in Deutschland einziger Wachstumsmarkt
Datum: 12.09.2025 - 12:11 Uhr

Deutsche Wirtschaft schwächelt fast überall

Die Berliner Ampel hat die deutsche Wirtschaft mit ihrer fatalen Wirtschaftspolitik unter dem Kinderbuchautoren nachhaltig geschwächt. Die Merz-Administration ist nicht in der Lage, einen Umkehrprozess einzuleiten. Zahlreiche über Jahrzehnte gewachsene Stützen der deutschen Wirtschaft wurden gezielt und bewusst so viele Knüppel zwischen die Beine geworden, dass sich fast schon der Verdacht der staatlich geführten Sabotage breit machen möchte. 

Nur die Kriegsindustrie wächst

Es gibt aktuell tatsächlich einen Industriezweig in Deutschland, der fette Wachstumsraten vorweisen kann: die Kriegsindustrie. Bei den Unternehmen, die ihr Geld mit Zerstörung, Vertreibung und Tod verdienen, klingeln die Kassen lauter und intensiver denn je in der Geschichte der Bundesrepublik. Staatlich garantierte Aufträge sorgen zusätzlich für dicke Einnahmen. Zudem steigen immer mehr bisher für den zivilen Markt tätige Unternehmen auf die Produktion von Kriegsgerät um, damit sie auch einen großen Schluck aus dem gut gefüllten Topf abbekommen können.

Massive Umstrukturierung bei der Entwicklung

Immer mehr bisher zivile Unternehmen, wie der Outdoor-Hersteller Schöffel, liefern jetzt an die Bundeswehr. Schöffel produziert jetzt flammenhemmende und stichfeste Kleidung für Soldaten. Die Unternehmensleitung begründet den Einstieg mit Schutzmotivation und neuen Marktchancen. Auch Start-ups und Tech-Firmen entdecken Verteidigungssektor, die jungen Unternehmen bringen Innovationen wie Drohnen, KI, Cybersecurity und Satellitentechnik in die Rüstungsbranche. Diese Felder waren früher fast ausschließlich großen Konzernen vorbehalten. Das wirtschaftliche Potenzial in diesem Feld ist enorm: rund 400.000 Beschäftigte gibt es derzeit in der Branche – Tendenz steigend.

Zahl der Mitarbeiter wächst

Rheinmetall, der Platzhirsch der Kriegsindustrie in Deutschland, plant, die Mitarbeiterzahl auf 70.000 zu erhöhen. Auch Autozulieferer wechseln laut einem Beitrag bei tagessschau.de ins Rüstungsgeschäft, teils mit Übernahme von Personal und Ressourcen. Die Zahl der Mitglieder im BDSV (Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie) hat sich binnen eines Jahres auf über 300 Unternehmen verdreifacht.

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Ich verstehe nicht ganz wie man davon sprechen kann ::::::Kriegsindustrie in Deutschland einziger Wachstumsmarkt ??

Wo soll etwas wachsen ,wenn man mit >>Schulden<< eine Kriegsindustrie finanziert und diese Waffen ins Ausland verschenkt und verdonnert (explosiv vernichtet ) Wo ist da außer vieler Tote ein Wachstumsmarkt ?

Wer da noch von Nachhaltigkeit redet muss nachhaltig im Geist gestört sein !

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