Kramp-Karrenbauer hetzt gegen Russland
Kramp-Karrenbauer hetzt gegen Russland
Datum: 07.04.2021 - 09:46 Uhr
Für Bundesverteidungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (»AKK«) steht der Feind im Osten. China, so sagte sie in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wolle die Weltordnung prägen. Viel gefährlicher als die chinesische Politik sei aber die Gefährdung durch Russland: »Die Herausforderungen wachsen – bei neuen Technologien, in Form von hybriden Bedrohungen, aber auch regional etwa mit Blick auf das Verhalten Russlands. Zugleich wachsen sie in Form einer systemischen Auseinandersetzung mit China. Die hybride Bedrohung ist vielleicht die größte. Denn es geht um Angriffe, die auch von innen geführt werden. Dabei steht Deutschland nicht zuletzt bei Attacken, die mit Russland in Verbindung gebracht werden können, besonders oft im Fokus.«
Daher müsse mehr in die Rüstung investiert werden, sagt AKK weiter. Die »großen Rüstungsprojekte« wie etwa »die Nachfolge des Kampfflugzeuges Tornado, der Ersatz der veralteten Flottendienstboote, die Beschaffung von Luftfahrzeugen zur U-Boot-Abwehr sowie ein Taktisches Luftverteidigungssystem« müssten laut AKK abgesichert werden. Dafür seien die derzeitigen Ausgaben in Höhe von 1,2 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes »nicht einmal annähernd ausreichend.«
AKK definiert ihre finanziellen Wunschvorstellungen so: »In der Summe ergibt sich bis 2025 gegenüber unserem errechneten Bedarf eine Differenz im deutlich zweistelligen Milliardenbereich. Wir brauchen mehr Geld für die Sicherheit Deutschlands und Europas, diese Realität sollten wir anerkennen.«
Wladimir Putin hatte bereits im vergangenen Dezember auf die damaligen Hetzreden AKK´s reagiert: das seien traviale Klischess und solche Äußerungen seien zudem kontraproduktiv. Seiner Meinung nach sollte man solchen Worten keine große Beachtung schenken.
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