Kostenexplosion für WDR-Rundfunkgebäude

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Kostenexplosion für WDR-Rundfunkgebäude
Datum: 24.08.2023 - 08:19 Uhr

Selbst der NRW-Rechnungshof kritisiert das Vorgehen des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Dieser hatte die Sanierung des Rundfunkgebäudes in der Kölner Innenstadt angemeldet. Von den ursprünglich eingestellten 130 Millionen Euro für den Umbau kann nun keine Rede mehr sein. Jetzt will der WDR stolze 240 Milliionen Euro für die Luxus-Sanierung.

Wie es aussieht, haben bei diesem Fiasko sämtliche Organe beim WDR versagt. So habe der WDR-Aufsichtsrat keine ausreichende Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt, bemängelt der Rechnungshof. Desweiteren hätte nicht einmal ein grober Kostenrahmen vorgelegen. »Der Verwaltungsrat als Aufsichtsorgan hätte dem Projekt auf dieser Basis niemals zustimmen dürfen«, so die Kritik der Rechnungsprüfer laut dem Magazin Focus.

Der WDR verweist hingegen allen Ernstes darauf, daß die Sanierung des Rundfunkhauses die wirtschaftlichste Lösung sei. Man komme da zu ganz anderen Einschätzungen als die Rechnungsprüfer. Der WDR ist der größte und am üppigsten ausgestattete ARD-Spartensender. 2022 kamen laut Focus 1,25 Milliarden Euro Gesamterträge zusammen. Es scheint immer noch nicht zu reichen. 

Denn: Am Ende ist es nur Geld wie Pleite-Minister Habeck in der Maischberger Talkshow den verdutzten Bürgern einst mitzuteilen pflegte.

Ein Gastbeitrag der Initiative Meinungsfreiheit

Sven von Storch

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