Kosten für den Puma haben sich verdoppelt

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Kosten für den Puma haben sich verdoppelt
Datum: 19.07.2019 - 12:19 Uhr

Die Ära von der Leyen als Bundesverteigungsministerin ist vorbei. Sie wird als eine Periode von Pleiten, Pech, Pannen, Betrügereien, Mauscheleien, Seilschaften und falschen Entscheidungen in die Geschichte eingehen. So gut wie nichts von dem, was von der Leyen angefasst hat, ist von positiver Wirkung für die Bundeswehr. Die einzigen, dies sich unter ihrer Ägide »gesund gestoßen« haben, sind die zahlreichen Beraterfirmen - zu denen auch der Arbeitgeber eines ihrer Söhne gehört. Ansonsten wird man mit der »Flinten-Uschi«, wie sie in sozialen Netzwerken genannt wird, solche Entscheidungen wie die Umstandsuniformen für weibliche Soldaten in Verbindung bringen. Oder zu heiß werdende Gewehrläufe, nicht fliegende Hubschrauber, einsatzuntüchtige Panzer oder fehlerhafte Munition.

Ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk hat von der Leyen noch parat gehabt. Für Entwicklung und Beschaffung von 350 Stück des neuen Schützenpanzers »Puma« waren drei Milliarden Euro eingeplant. Nun ist bekannt geworden, dass die Kosten, wie so oft unter von der Leyen, vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind. Knapp sechs Milliarden Euro, also nahezu doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt, kostet der Puma jetzt. Zahlen muss die Zeche der Steuerzahler.

Erschwerende kommt hinzu, dass im Laufe der Planungen und bei Prototypen jede Menge technische Fehler aufgetaucht sind, die zu weiteren Konstruktionsänderungen führen. Auch weitere Nachrüstungen verzögern die Fertigstellung und Auslieferung. Vor 2030 wird keine volle Einsatzbereitschaft beim Puma bestehen.

Sven von Storch

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