Kommunistische Partei Chinas rüstet militärisch auf

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Kommunistische Partei Chinas rüstet militärisch auf
Datum: 11.03.2021 - 10:45 Uhr

Die aggressive Expansionspolitik der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China gilt bei vielen Experten als die größte sicherheitsrelevante Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Gleich an mehreren Schauplätzen der Welt sind Soldaten der »Volksbefreiungsarmee« im Einsatz, entweder direkt in bewaffneten Konflikten, als permanente Drohkulisse oder aber beim Aufbau von Stützpunkten auf ausländischem Territorium.

Der Krieg mit Indien in den Ausläufern des Himalaja hat sich erst vor wenigen Tagen beruhigt, eine Waffenruhe wurde vereinbart, von einem Friedensschluss ist weit und breit keine Spur. Vor der Küste der Republik China (Taiwan) kreuzen bis an die Zähne bewaffnete Kriegsschiffe der Marine der »Volksbefreiungsarmee«, im Luftraum darüber ist die dazugehörige Luftwaffe ultrapräsent. Mit Japan streitet man sich - noch mit Worten - um ein paar menschenleere Inseln, lässt dort aber auch regelmäßig Kriegsschiffe kreuzen. In Ostafrika hat man bereits einen Marinestützpunkt angelegt, strategisch günstig am Horn von Afrika.

Eins ist auch klar: das, was die Kommunistische Partei Chinas einmal in die Finger bekommt, gibt sie nicht mehr her. Die Tibetaner können seit 1950 ein trauriges Lied davon singen. Und wo die KPCh einmal die Macht hat, setzt sie diese auch mit aller Gewalt durch. Die Bilder und Berichte aus Hongkong sprechen eine deutliche Sprache.

In seiner Amtszeit als US-Präsident hatte Donald Trump die Volksrepublik China mehrfach als großes Sicherheitsrisiko bezeichnet, stieß aber auf taube Ohren. Aktuell warnt der hochrangige US-Admiral Philip Davidson fast wortgleich vor China als »die langfristig größte strategische Sicherheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts« und mutmaßt, dass die KPCh Taiwan in den nächsten sechs Jahren ins Visier nehmen könnte.

Sven von Storch

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