Kölner Rheinboulevard mutiert zur Angstzone
Kölner Rheinboulevard mutiert zur Angstzone
Datum: 04.04.2017 - 13:05 Uhr
Das hatten sich die Stadtväter in Köln ganz anders vorgestellt. Ihre Prachtmeile, der Rheinboulevard, sollte die Besucher beeindrucken und sie zum verweilen auf den Rheintreppen animieren. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Stadtpanorama und verspürt ein gewisses »savoir vivre«. So sollte es jedenfalls sein.
Tatsächlich aber sieht man dort, wie es der »Kölner Express« schreibt, »eine ungesunde Mischung aus krawallbereitem Feiervolk, Nafris und Migranten.« In den Abendstunden kommt es regelmäßig zu Streitigkeiten, die mit Pöbeleien beginnen und nicht selten in körperlichen Auseinandersetzungen und Schlägereien münden. Der Konsum von Drogen, auch härteren Substanzen, gehört ebenfalls zum Alltagsbild am Boulevard.
Statt flanieren ist patrouillieren angesagt. Und zwar nicht für Touristen, sondern für Sicherheits- und Ordnungskräfte. Die Polizei ist ab dem Spätnachmittag quasi permanent vor Ort, kontrolliert das gesamte Gebiet in der Zwischenzeit aber auch tagsüber in immer größerem Ausmaß. Abends könne man sich dort ohne Polizeipräsenz gar nicht mehr aufhalten. Für Familien mit Kindern sei die Benutzung des unteren Wegs am Rheinufer nicht zu empfehlen. Wörtlich heißt es im »Express«: »Sicher ist man hier nur noch von 10 bis 14 Uhr oder im Winter zwischen November und Februar!«
Ein weiteres Beispiel für das »weltoffene« Deutschland, dass es zu bewahren gilt....
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