Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki immer stärker unter Druck

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Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki immer stärker unter Druck
Datum: 16.12.2020 - 10:50 Uhr

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki gehört(e) stets zu den Ersten, wenn es darum geht, gegen Freiheitsdemonstranten, gegen die AfD oder gegen sonstige Kritiker an der Merkel-Regierung zu hetzen. Dabei lehnte sich Woelki oftmals weiter aus dem Fenster, als es ihm zustand. Jetzt kommt der Bumerang zurück und zwar massiv. Denn Woelki steht in den Reihen der katholischen Kirche mehr und mehr unter Druck, weil er zahlreiche Missbrauchsfälle in seiner Diözese nicht gemeldet haben soll. Jetzt steht der politisch umtriebige Woelki vor dem Aus.

In der öffentlichen Wahrnehmung hat Woelki ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, weil er den größten Teil seiner Berufsjahre in Köln verbracht hat und in die Verstrickungen in der langen, elenden Vertuschungsgeschichte um den sexuellen Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche involviert sein soll. Bereits 2015 unterschlug Woelki entsprechende Meldungen nach Rom, war offensichtlich der Ansicht, dass ihm ein Sonderweg jenseits der von der Bischofskonferenz verabschiedeten Richtlinie zustünde.

Woelkis größtes Problem: die Regeln und Vorgaben aus Rom sind bereits unter Papst Benedikt deutlich strenger geworden, eine Linie, die von seinem Nachfolger Franziskus weitestgehend übernommen wurde. Nun kann der Kölner Kardinal nicht mehr selbstherrlich schalten und walten, der öffentliche Druck ist enorm. Woelki steht im Abseits, hat sich selbst dorthin manövriert. Weil er sich weniger um das Seelenheil der Gläubigen sorgte, sondern lieber politisierte, sich selbst zum Ober-Mahner erhöhte und postulierte und so die Menschen in die Irre führte. Denn wer sich selbst erhöht, der wird fallen... (Matth., 23,12).

Sven von Storch

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